RaoulWillkommen zurück bei Buzzsozial, dem Podcast über AI, Automation und Marketing. Ich habe heute eine Zahl mitgebracht, die mich seit Wochen nicht loslässt.
Oguzhanmein Gott!
RaoulNämlich je nach Studie nutzen zwischen 42 und 78 Prozent aller Beschäftigten in Unternehmen KI-Tools, die die IT nie freigegeben hat. Ich habe ähnliche Zahlen auch aus der Praxis gehört, dass Leute ihren Network Traffic angeguckt haben und gesagt Wir haben hier eine Liste mit irgendwie 50 Tools, die eigentlich nie freigegeben waren, die aber irgendwie scheinbar rege genutzt werden. Aus meiner Sicht ist das, was du als Shadow-IT bezeichnest, nicht unbedingt ein Disziplinproblem der Mitarbeiters. Ich würde das sogar schätzen, wenn Mitarbeiter Sachen ausprobieren. Aber es ist irgendwo für Unternehmen natürlich eine ganz klare Bedarfsanalyse, was fehlt den Mitarbeitern? eigentlich. Und genau das ist Thema der heutigen Folge. Wir reden nicht über Governance, was du freigeben und was nicht, sondern wie ich Infrastruktur aufbauen und welche Tools sollst dir anschaffen, damit dein Team effizient arbeiten kann. Wie ihr gemerkt habt, ging es ein bisschen vergangen seit unserer letzten Episode. sogar fast zwei Monate, bisschen Sommerloch gewesen, bisschen private Themen. Jungs, was habt gemacht in den letzten zwei Monaten? Wo wart ihr?
SebastjanZweimal den
Oguzhanzu Hause, im Office.
SebastjanSchädel rasiert.
RaoulHahaha!
OguzhanGearbeitet haben wir. Ja, du hast schon recht. Wir haben jetzt zwei Monate bisschen es schleifen lassen, beziehungsweise haben kaum Zeit gefunden, weil natürlich so viele andere Projekte noch anstanden. Ist ja immer der Twist, den wir haben zwischen Daily Business Strategie. Wir haben ja noch ein Tool, was wir promoten mit BuzzView AI, da haben wir mal kurz Werbung eingespielt und den Podcasts machen. Und wir versuchen uns in allen drei Themen so gut wir können. Manchmal klappt es besser, manchmal weniger gut. Aber heute ist wieder ein Termin, wo wir gute Themen haben, über die wir sprechen können.
RaoulSäpplostu.
SebastjanMotorrad
RaoulWarte.
Sebastjanan Slowenien durchgemacht. Mit meiner Frau und meiner Tochter. Das wunderbar.
OguzhanGanz zur wenig in 30 Minuten bedeutet das, das ist einfach durch.
RaoulIch wollte auch
SebastjanIn 30 Minuten bin ich schon in Kroatien, also in 15 Minuten.
Raoulgerade sagen, jetzt keine Woche Urlaub nehmen müssen, für einmal durch Slowenien fahren. Das mache ich im Fahrrad im Tag. Nicht ganz.
SebastjanWow, danke Jungs. Danke Jungs. Aber es stimmt.
OguzhanAnekdote Slowenien. hat auch wieder die Slowenien wieder die Tour de France gewonnen.
Sebastjanhat die letzten vier Fuchtwürde von uns gewonnen. Der Pogačar, der ist ja der König.
OguzhanJa, der verbessert. Wo kommt der her? Aus deinem Dorf irgendwo?
SebastjanIch bin bestimmt mit ihm verwandt, aber ich habe ihn noch nicht angerufen, muss ich noch tun.
RaoulHahaha!
OguzhanDas ist ein Dreh im Mannes.
RaoulWas war, aufs Thema AI überzugehen, war euer größter AI-Fail in letzten Monaten?
OguzhanIch hab gerade heute einen gehabt. Ich hab
RaoulJa.
Oguzhannämlich mit Hilfe von Claude das Thema Broken Links bin ich angegangen und hab da ne Liste von über 140 Webmastern und davon hab ich ein paar angeschrieben. Und nach den ersten paar ist mir aufgefallen, dass Claude meinen Namen jetzt anders schreibt oder anders hat. Ich heiße jetzt nicht mehr Oguzhan Kalkan mit unserem normalen Futter, sondern ich heiße Oguzhan Kaya. Hauptkreativ, nah dran, aber trotzdem vorbei irgendwie.
RaoulDas ist mir auch die ganze Zeit passiert. Vornahmen kriegt er hin, dann findet er einen Nachnamen. Ich kenn das auch.
OguzhanJa, den Nachnamen hat er einfach random reingeknallt. Ich weiß nicht, wo er uns liegt, aber das musste ich dann nochmal fixen. Das war ganz lustig. Ansonsten, wie immer, Claude war, glaube ich, gestern und heute nicht gut verfügbar. Die API, etc., die Erreichbarkeit der Server war irgendwo down. Und dann fühlt man sich immer ein bisschen lost, echt zu sein. Weil vorher hast du sechs Sachen gleichzeitig gemacht. Und jetzt musst du dich auf eine Sache fokussieren und die musst du auch noch manuell machen. Da war es so, okay, fuck.
SebastjanDu bekommst keinen Mitleid. Du
OguzhanDas dauerte jetzt doch nochmal 8 Stunden.
Sebastjanbekommst keinen Mitleid. Du so abhängig von diesem einen KI. Hallo?
RaoulJetzt ist durch dieses durch die durch die. Durch dieses durch dieses Curse word müssen wir jetzt auf dem Podcast 18 plus labeln. Na super. Klasse. Danke, Oguzhan. Was wollte ich? Was wollte ich da? Dazu kam gerade noch ein Gedanke, wenn die KI down ist. ist wie wenn ein wichtiger Mitarbeiter oder Mitarbeiterin sich einen Tag vor Projekt-Deadline krank meldet. 529 Server Outage. Same thing.
SebastjanJa, das ist
OguzhanJa.
Sebastjanschon krass. Da kommt schon ein bisschen Herzrasen. Man hat so viel an KI ausgelagert. Also mein Fuck-up geht auch in die gleiche Richtung. habe ja zwei Instanzen von OpenClaw auf meinem Mac Mini. Die sind beide fünf Monate alt. Also ich habe seit fünf Monaten die nicht geupdatet und ich habe es mir getraut, eine abzudaten, einen OpenClaw abzudaten. das war Fehler des Monats. Update, kein OpenClaw, wenn alles funktioniert. Warum habe ich das gemacht? Es funktioniert nichts mehr.
RaoulNehmt ein Rennsystem
SebastjanUnd Fun Fact, das hat nicht funktioniert. Dann habe ich aber Hermes dran gelassen und Hermes hat es gefixt.
RaoulDas klingt ... Mann oder jemand anders findet Lösung. Sehr gut. Mein Fail war, dass ich mich letztes Wochenende an App-Entwicklung ausgedruckt habe. Ich wollte gucken, was das neue Opus kann. hab einen ... eine Multiplayer-App, ein Spiel entwickelt. Was am Ende eigentlich ganz geil war, auch total viel Spaß gemacht. Du verfängst dich total in, ist die Fairness von dem Spiel, wie wiegst du das aus, ich brauch noch dieses Feature. Und am Ende gehen halt X-Stunden rein in irgendwas, was 0,0 kommerziell relevant ist und dann nur Spielerei. Ich werd nicht die Zeit investieren, dieses Spiel zu promoten. Und natürlich erstes Feedback von Familie und Freunden ist so, ja... Geil, das ist ja viel zu komplex. Viel zu kompliziert. Ich hab gesagt, wie kriegst du das so, dass es langfristig spannend ist mit verschiedenen Regeln und Modi und dies und das? Wahrscheinlich wird es nie... Wahrscheinlich wird es
OguzhanDu hast wieder eine Frau gemacht und alles überkompliziert.
Raoulaußer mir nie jemand spielen, dieses Spiel.
SebastjanRaul, ich habe eine Idee. Bau bitte eine Skill, wo der Claude als total besoffen deine App und dein Game spielen sollte und dir dann ehrliches Feedback geben sollte.
RaoulJa. So. Also so Claude, Claude verhält sich in ...
OguzhanIch hab am Wochenende etwas eSkipp gemacht wie Raoul. Meine Kinder
SebastjanAlso ich kann das auch übernehmen, ne?
Oguzhanwollten unbedingt ein Online-Game spielen. Da hab hab ich irgendwo einen Rechner gesucht, Online-Games für Kinder unter sechs Jahren. Dann haben die drei Minuten gespielt, dann kam direkt, melde dich an und bezahle 30 Euro. Und dachte mir, so einen Scheiß gebe ich mir nicht. Dann bin ich hingegangen, das waren Lernspiele mit Buchstaben und Rechneraufgaben. habe ich Claude gesagt, wir bauen jetzt so was für Kinder bis zur vierten Klasse, ab fünf Jahre, vier Jahre bis x Jahre. Hat das aufgesetzt mit User-Management, Mit Statistiken, welches Kind hat wie viel gespielt, welche Spiele war gut, welche war schlecht, Ergebnisse. Dann ist es so weit gegangen, dass es dann irgendwann in die Familiengruppe reingeschmissen hat, wo 20 Cousinen und Cousins drin sind mit Kindern. Und die sich dann alle draufgestützt haben und angefangen haben, das Spiel zu spielen. Und ich spiele jetzt alle dieses Spiel.
RaoulAlso, dass besseres Feedback bekommen habe.
SebastjanDas grenzt schon an Kinderarbeit.
OguzhanJa, die spielen jetzt alles in diesem Spiel.
SebastjanKinder als Beta-Tester zu benutzen.
OguzhanJa, schon so ein bisschen. Das jetzt alles unsere Beta-Tester. Feedback wird dann eingearbeitet und dann schütten wir das irgendwann.
RaoulSuper geil. Okay, Jungs, genügend Failgeschichten oder nicht Failgeschichten. Lass uns über ein Thema reden, was zumindest mir in letzten Wochen in sehr, sehr vielen Kundengesprächen begegnet ist. Fast jedes Unternehmen, mit dem wir sprechen, automatisiert oder möchte automatisieren. Aber keins hat irgendwie eine ... klare Infrastruktur dafür. Es mehr so ein Sammelsurium an Einzellösungen, da ein Appscript, da Claude Code, was Mitarbeiter privat auf Kreditkarte nutzen, weil sie es irgendwie vom Unternehmen nicht freigegeben bekommen. Dort ein N8N irgendwo auf dem Hetzner-Server, der irgendwann mal einen Bergschlender aufgesetzt hat.
Der ist seit einem Jahr nicht mehr da, keiner hat eine Ahnung, wie das wie das sinnvoll war. Das heißt, gar nicht die Frage, ob automatisiert wird, sondern wie und wo. Und das ist genau das Thema von dem heutigen Podcast. Ich habe euch dazu als Einstieg mal ein kurzes Diagramm übrigens ganz schnell mit KI generiert, dass wir was haben, mir gezeigt, was es eigentlich für Optionen gibt oder was es für Ebenen der Automatisierung gibt. Was fast alle nutzen, sind halt klassische Assistenten. ChatGPT, Claude, Gemini. Wir sehen, Claude ist immer populärer, gerade im Business-Kontext.
Die Leute bauen dort Projekte auf, die nutzen Custom-Gems. Das ist quasi überall verbreitet. Wobei du natürlich großen Unternehmen immer noch hörst, dass die Nutzung dort noch nicht so hoch ist, wie sie eigentlich sein sollte. Weil ihr wisst das selber eigentlich, kann es heute kaum mehr sagen, du arbeitest produktiv, wenn du diese Arten vertutst, überhaupt nicht einsetzt. Das zweite sind dann halt Sachen, die schon genutzt werden, wo viele gar nicht wirklich merken, sind so in Tool-Automatisierung. Asana Rules, die auf KI basieren. KI ist ja quasi in jedem Tool mittlerweile drin und immer mehr und immer weniger nützlich.
Dann, was halt, glaube ich, absolut durch die Decke geht, ist das ganze Thema Skripte, selbst gebaute Tools, da jeder ... Jeder jetzt Claude nutzen kann, Claude Code nutzen kann, Codex nutzen kann. Teil kriegt es installiert, teils macht es auf dem Privatrechner, teils macht die Sachen dann in Appscript. Das geht auf jeden Fall gerade durch die Decke. Und wir merken auch, dass Leute, die weniger Affinität für diese Sachen haben, auch schon mit solchen Sachen arbeiten und natürlich sehen, wie nützlich das ist. Dann ist halt das Thema Workflow-Orchestrierung.
Also alles so. Make, n8n, Zapier, Power Automate, die Arten von Tools sind. Das ist auch mittlerweile sehr, sehr beliebt unter Kunden. Ich komme später noch bisschen auf die Schwierigkeiten dazu. Das Thema Agents, ob das jetzt in Claude Code genutzt wird, ob das in Cowork genutzt wird, ob das andere Infrastrukturen sind, das ist gerade das Hype. Thema, aber ich habe es noch nicht irgendwo richtig effizient in einem größeren Unternehmen im wirklichen Rollout gesehen. Und dann die letzten zwei Stufen ist im Endeffekt, was gar nicht vergessen werden darf, ist, was steht eigentlich unten drunter.
Das heißt, welche Modelle nutzt du? Wie hast du Anbindungen an MCPs? Wie hast du Themen? Themen wie Logs, das ist auch ganz wichtig für den AI Act, dass du wirklich auch nachweisen kannst, mit welchem Modell hast du mal welchen Content generiert, wer hat eigentlich was gemacht und dann letztendlich die finale Frage, baust du selber oder nutzt du eine externe Infrastruktur. Lass mal vorne weg, bevor wir in die Fragen reingehen. Das erste, was ich euch fragen möchte, ich hätte vorhin die Statistik erwähnt, zwischen 42 und 48 Prozent nutzt KI-Tools ohne Freigabe. Ist das, eurer Meinung nach, Problem der Kontrolle oder ein Problem des Angebots?
OguzhanDas ist Problem des Angebots. Ich glaube, dass es bis ins C-Level geht, dass alle am Ende irgendwo die LLMs, AIs nutzen, aber die Organisation an sich das noch nicht als Angebot im Unternehmen freigegeben hat. Und da hängt es ja dann oft an mit irgendwelchen Compliance-Themen und Befürchtungen, die man hat, die, glaube ich, relativ schnell ausräumbar sind, weil es ja dann auch Modelle gibt. die beispielsweise in Europa oder Deutschland etc. groß werden können. Dinge, die eingegrenzt werden können. Man kann sich jetzt ein eigenes LLM auf den Rechner packen, das Rechenzentrum.
Aber wenn man in großen Organisation ist, mit einer guten IT, dann sollte die da in der Lage sein, halt lokal zu machen und muss jetzt nicht irgendwie das klassische ChatGPT irgendwo anbinden, nutzen, was auch immer machen. Was du eben gezeigt hast mit den Agents. Das ist, bisschen komplizierter. glaube, so was zu unterhalten in einem Unternehmen, ohne dass es ausartet, weil wir haben ja die Erfahrung gemacht, so ein Agent ist ja auch in der Lage, halt Entscheidungen für sich selbst zu treffen und dann auch Skripte zu bauen, Sachen abzulegen, Dokumente zu generieren oder Quellen zu geraten, die du vielleicht gar nicht möchtest, an die er gerät. glaube, das ist für eine große Organisation oder allgemein für Organisationen schwieriger zu maintainen, als es für eine Agency möglich ist. und Und wenn man es, glaube ich, Organisation macht, dann wahrscheinlich nur in kleinen Teams.
Aber in kleinen Teams ist es dann auch nicht so super effektiv, wenn die Organisation wieder groß ist und dann nur irgendwie eine kleine Gruppe von Menschen darauf Zugriff haben, das anwenden können. Wie im Agency Setup. Wir können darauf kaum verzichten, zu arbeiten und maximal effizient zu sein. Das wären so meine zwei Szenen zu dem Thema.
SebastjanIch glaube, viel davon kommt auch aus der Not der Mitarbeiter. In der Rolle war ich ja auch vor ein paar Jahren, wo ChatGPT ausgerollt ist und wo die Strukturen und Prozesse im Unternehmen auch noch nicht so weit waren. Ich habe es aber schon gesehen, die Reise hingeht, wo man seine eigenen Prozesse in Arbeit vereinfacht und kann, skalieren kann. Und da sind ja die besten Mitarbeiter, die versuchen, das Unternehmen in die Zukunft zu steuern und kommen daran die Hürden und machen sich dann selbstständig. Die Gefahr ist aber genau die, du erwähnt hast.
Dann läuft jeder in eine andere Richtung. Es gibt kein Konstrukt im Unternehmen, das ist noch kein Bestandteil der Kultur. Dann baut jeder was anderes, nutzt unterschiedliche Large-Language-Modelle und das heißt es auch schnellstmöglich zusammenzufügen. Aber das wird noch dauern. Bei den großen Unternehmen sehen wir das genauso. Das ist überall, wir sind überall unterwegs und dann passiert auch, dass Marketing-Mitarbeiter kleine Skripts produzieren, die denen helfen, Ahnung, Tracking einzubauen oder zu dibuggen. Das, vorher in Rolle von IT war. Und da kommt es auch schon zu Reibungen und zu Stress.
Das ist ganz klar auch eine Kultursache und eine Changesache in jedem Unternehmen. Das dauert sehr lange, bis man das... durchbekommt und das ist einfach zu lange für wie schnell sich die Geschichte mit Platform-Geschmack entwickelt. Und die Mitarbeiter wollen ja auch nicht auf der, die wollen sich ja auch weiterbilden. Die sehen da auch eine gewisse Angst, dass sie da ja diesen Wissensvorsprung nicht aufbauen können und warten auf das Unternehmen, das das Unternehmen dem das anbietet, was sie eigentlich brauchen.
Raoulmal eine hypothetische Frage, oder immer ein bisschen Rollen spielen. Du bist CMO von einem Unternehmen und dein CTO kommt zu dir mit einer Liste an Tools und gesagt, wir sehen aus deiner Abteilung werden folgende Liste Tools genannt, die sind nicht freigegeben und da binde das mal. Wie gehste mit der Situation an? im Team.
SebastjanIch stelle einfach nur eine Frage. Führt uns das zu dem Ziel oder bist du jetzt hier gerade zu meckern, deine Position zu verteidigen? Hast du mit den anderen gesprochen, die diese Tools benutzen? Saß ihr zusammen? Habt ihr dann gemeinsam eine bessere Lösung gefunden? Oder bist du hier zu weinen, weil du Angst hast für deine Position? Wir brauchen die IT-Large. Wir wissen, dass man so viel Code produzieren kann, dass kein Mensch das je checken, validieren kann. Aber wir brauchen auch befähigte Mitarbeiter, die beiden müssen zusammenwachsen. Also es ist eine Kultur und Teamfähigkeit und Management, sagt die Mannschaft.
OguzhanIch hätte einen anderen Ansatz. Ich würde radikaler sein. würde einfach auf den Output gucken. Wenn er gut ist, würde ich dann zurückgehen zu den Kollegen, die sagen, ey, ihr müsst damit aufhören. Und wir sagen, nee, wir müssen genau da weitermachen. Wenn der Output scheiße war, dann würde ich sagen, ey Leute, stellt ihr den Mist ab. Ihr produziert zu viel Datenmüll, was auch immer. Und wird das dann ein Dämmen, bis man dieses Thema aufhört. Ich glaube, einer der größten Challenges von so einem Unternehmen ist ja auch...
Wir haben ja auch Kunden, die halt LLMs anwenden. Sie haben dann aber nur beispielsweise ChatGPT oder nur Gemini oder sowas in einer abgespeckten Version. Und da fängt es ja schon an. Sie haben ja gar nicht diese Vielfalt an Tools, halt das volle Potenzial und diese Effizienz auch hinzubekommen. Die arbeiten dann mit ChatGPT und dann ist ChatGPT gut in Text, aber schlecht in Code. Gut in Audio, aber schlecht in Bild. Und das macht dann relativ viel aus. Und dann bist du halt direkt auch wieder ineffizient, wenn du nicht die Möglichkeit hast, auf mehrere Tools zurückzugreifen und dann immer das Beste rauszupicken.
Das war ja so ein bisschen die Frage, was du als Eingangs. gehst ins Team und dann sind irgendwie 30 Tools auf der Liste und die werden alle genutzt. Wir erleben das ja häufig in unseren täglichen Arbeit hier dann auch. Das Tools mal besser, schlechter funktionieren. Also das wird sehr, schwer, dass du auf ... 2, 3 Tools einfach einzugrenzen, einzustampfen. Wenn du das anders besser performt, dann musst du da Reinderidge auch rein.
SebastjanMein Vorschlag für die Mitarbeiter, für die Eingestellten, das gerade sehen, die arbeiten mit unterschiedlichen Tools, bekommen aber jetzt keine Richtung oder keine Freigabe oder nicht mal bezahlt die Tools von der Seite des Unternehmens. Die sollen einfach aufschreiben, was welche Tools sie benutzen, was für ein Output das für das Unternehmen bedeutet. Und dann gehen die zu den Vorgesetzten und sagen so, bitte enable mich. Also das macht ja keinen Sinn, dass ich selber dafür bezahle. Und wenn der Vorgesetzte sagt, aber geht nicht, ja dann sucht euch einen anderen Job, weil dieses Unternehmen wird nicht mehr sehr lange.
RaoulStrategische Frage. Jetzt hast du ein Unternehmen, wo du sagst, die Leute sind schon saumissig interessiert an den Themen. Du natürlich immer eine gewisse Mischung drin, aber hast Leute, die schreiben mit Claude, mit Claude Code, mit Codex, eigene Skripte, eigene Tools, kein Ticket, kein Review, keine Repo, irgendwo angelegt ist. Ist das? der beste Produktivitätshebel, den du hast oder ist das quasi Technical Debt und nicht zu Mitte, in langfristig? das was, was du stärkst und sagst Leute macht weiter so oder sagt ihr stoppt sofort aufhören damit oder irgendwas in der Mitte?
Sebastjankurzfristig super Produktivitätshebeln, so für eine Woche vielleicht. Dann kommen es auch diverse Probleme. Was ich sehe bei meinen Kunden ist, wenn die Mitarbeiter, die Spezialisten in deren Fach sind, die KI für den eigenen Fach auch benutzen, dann gibt es da am wenigsten Ärger. Wenn die aber Spezialisten in den eigenen Fach jetzt denken, auch andere Abteilungen mit deren KI wissen, überrollen zu können und besser was machen zu können als die selber, das führt dann häufig zu Ärger. Aber das ist nie die Lösung, was wir
RaoulJa, ja, wenn man das.
Sebastjandaraus machen.
RaoulWenn wir uns noch mal die Ebenen angucken, also die sieben Ebenen, die ich gerade präsentiert habe. Udier kommt in ein Unternehmen, wo noch nicht viel da ist an Infrastruktur. Bei welcher Ebene fängt ein mittelgroßes Unternehmen, wie gesagt mit 200 Mitarbeitern, dass wir so bisschen was im Kopf haben. Mit welcher Ebene sollen die anfangen?
OguzhanSchau doch nochmal dein Screen.
RaoulDu überforderst mich technisch, ich noch mal diese Magie hinbekomme. Claude,
SebastjanHaken den Klop noch mal. Wir machen das frisch. On the fly.
Raoulshare mein Screen. Ich weiß nicht, ob meine Prompting Skills gut genug sind.
OguzhanUnd die Frage war jetzt, was ist das Einfachste oder was?
RaoulWo fängst an? Wo sagst du, du bist als Automation Consultant reingerufen und die fragen dich, wo sollen wir jetzt Energie rein investieren?
SebastjanErst mal ein Reddit machen.
OguzhanJa gut, wir sind jetzt in dem Thema schon so weit. Das ist, ich, mit dem Thema Assistent würde ich wahrscheinlich schon gar nicht mehr rangehen, sondern direkt da reingehen, wo die meiste Effizienz oder die meiste Produktivität dann am Ende liegt und dann mir Prozesse angucken, tatsächlich. Gucken, wo sind Prozesse, die Dinge verlangsamen, wo Mitarbeiter verlangsamt werden, obwohl sie mehr könnten. Also Mitarbeiter enablen ihre Ihr Brain da reinzustecken, es wirklich notwendig ist, wo es wichtig ist, anstatt in Prozesse, wo es Trickerei geht, Dokumentation geht, Dinge geht, die halt...
In unserer Runde nennen wir das Affenarbeit, wo man das reduzieren kann. Deswegen ist, glaube ich, so was wie Tool-Automatisierung, Skripte und das immer so Workflows, das sind so die Dinge, wo man reingeht. Und auf kleinster Ebene, den Leuten Gefühlsdürfe zu geben, wo wir sich schon mal damit rumspielen können, ist das Thema halt klassisch die Assistenten. Da haben Sie ein Gefühl dafür bekommen und schon mal lernen, wie funktioniert ein Prompt. Wie bekomme ich gute Ergebnisse? Was muss ich ihm sagen? Was ist Kontext? Wie stelle ich die konkrete Aufgabe, etc.? Aber als Konsultant, wenn du reinkommst, mit Erfahrung, so wie wir es jetzt haben, würde ich immer an das Thema reingehen, okay, Prozesse angucken, streamlinen. schneller machen, einfacher machen, Affenarbeit reduzieren und den Mitarbeitern diese unangenehme Arbeit abnehmen und sie automatisieren mit Hilfe von AI.
AI dazu nutzen, Prozesse zu schreiben, Skript zu schreiben. Jetzt verstehe ich nicht unbedingt falsch, die unserer Zuhörer. Es geht nicht darum, dass sie AI immer nur innerhalb ihres Chatfensters Aufgaben löst, sondern vielmehr, dass Skripte damit beschrieben werden, die Dinge als schon automatisieren, besser ablegen, dokumentieren etc.
RaoulIch würde mal reingrätschen und sagen, das war eine ziemliche politische Antwort bzw. viel über ein Thema geredet, das zwar auch wichtig ist, aber an der Frage vorbei ein bisschen. Weil das eine Thema hast behandelt, welche Prozesse. Das ist auch immer das, was mir sehr leicht fällt. Wo braucht ihr zu viel Zeit? Auch immer sehr schnell zu erkennen, welchen Prozess kannst du eigentlich automatisieren? Eigentlich kannst du ja fast jeden Prozess mittlerweile automatisieren. Das Thema ist, finde ich, die einfachere Disziplin auch abzubilden, in welcher Reihenfolge, mit welchen Möglichkeiten du das kannst. Aber dann zu sagen, wir wollen jetzt irgendwo eine Infrastruktur bei euch aufbauen. die weg von der Insel geht, die weg von die Abteilung hier nutzt N8N. Das hat sie irgendwie freigegeben. Die andere hat es noch gar nicht freigegeben als Beispiel. Die nächsten nutzen Custom GPTs irgendwo. Der nächste nutzt eine Lösung, die die IT-Ding gebaut hat. Das finde ich halt schwer zu sagen. Wie kriegen wir schnell die Kuh vom Eis? und schnell in produktive Workflows rein und gleichzeitig, dass das richtig aufbaust und langfristig aufbaust.
SebastjanIn jedem Unternehmen gibt es nur zwei Motivatoren. Entweder Gier, ich will ja noch mehr verdienen, ich will noch mehr Umsatz machen oder Angst. Scheiße, die Konkurrenz läuft mir davon und ich werde pleite. Und dann geht es einen von oben nach unten. du kannst ja das System meiner Meinung nach nicht jetzt auf jedes Unternehmen als Schema drüber stöten. Man braucht erstmal ein Audit, egal wie man das dreht. braucht erstmal ein Audit, genauso wie bei normalen SEO Audit auch. Und dann flanscht man die Sachen rein, zeigt den Kunden oder genau zeigt dem Unternehmen, da sind die bottlenecks, das können wir optimieren, das benutzt ihr schon, daran seid ihr gewohnt, da sind die Erwartungen und das kommt dann raus. Das ist ganz... ganz individuell. Und was ich hier sehe, die sieben Ebenen der KI-Automatisierung, das ist genauso wie der feministische Evolution. fängst mit Assistenten an und am Ende brauchst du nicht mal den Manager. Und das Unternehmen droppt das Geld.
RaoulAm Ende sind wir hoffentlich alle irgendwo am Strand. Ja, ich würde auch was Oguzhan vorhin auch schon gesagt hat. Mit den Assistenten ist es gut anzufangen, weil du Mitarbeitern das mit die Möglichkeit gibst, sofort loszulegen, sofort ein Gefühl für KI zu kriegen. Und am Ende ist halt in einem Unternehmen die Automatisierung sinnvoll, die genutzt wird. Das hat die Hürde zur Nutzung am geringsten. Deswegen wäre das der Anfang. Aber wissen halt alle ja, wo die Limitierungen dann sind. Deswegen ich würde einfach zum nächsten Thema mal übergehen und noch so ein bisschen auf die Zeit gucken. Wenn du auf der letzten Ebene bist, zu sagen, wir bauen uns wirklich eigene Tools, eigene Lösungen, die nicht irgendwo in einer Zusammenklickinfrastruktur sind. Am Ende ist immer die Frage Make or Buy. Also sagen, kaufst du was, was auf dem Markt ein, was entweder schon dein Problem komplett löst? Nutzt du einen externen Dienstleister, der dir was entwickelt oder entwickelst du selbst? Wer da eure Empfehlung, welchen Weg mal gehen sollte.
OguzhanJa, ist wieder so eine Frage, die man gar nicht so generell beantworten kann. alles seine Postkonten. Für so ein Team wie wir es haben, würde ich immer sagen, let's do it intern. Weil wir dann stärkere Kontrolle über die Prozesse haben und die sie dann auch brauchen, auch über die Toolsets oder was auch immer da programmiert wird. Ich glaube, bei einem großen Unternehmen wird es ein bisschen schwieriger, wenn man seine eigenen Leute halt auf so was draufsetzt und so was zu programmieren, weil große Organisationen, kommen dann Tausende Anfragen, dann hast du das Gefühl, du wirst irgendwie nie fertig.
Das ja unabhängig von AI. Große Organisationen haben ja genug Manpower, so Sachen eigentlich zu entwickeln. Das Problem, was ich häufig sehe, ist jetzt eine persönliche Meinung, ist, dass bei großen Organisationen Entwicklungen oft viel länger dauern, als wenn das eingekauft wird. Weil wenn du eine Dienstleistung einkaufst, dann machst du eine Deadline dran, da hast einen Price Tag dran. Und dann kannst du auch schon mal aufs Gaspedal treten und Druck machen auch. Wo immer du das einkaufst und sagen, hey, das ist Datum, das ist Erwartungshaltung, das baust du mir fertig.
Und dann kann man immer noch iterieren und die nächste Ausbaustufe gehen, etc. Intern. Wir haben auch den einen oder anderen Kunden, der schon mal jetzt jahrelang an so einem internen CMS zugearbeitet hat. Das ist ja so ein Paradebeispiel und es ist immer noch buggy. Es ist auch immer noch nicht fertig, glaube ich. Da gibt es ja viele Beispiele, was intern und extern bewirken kann. Aus meiner Sicht ist es immer ein Thema der Organisation. Wie ist die Organisation und ist das überhaupt das Kernthema dieser Organisation? Wenn mein Kerngeschäft ist, ich verdiene Geld mit, indem ich Produkte aus meinem Lager verkaufe, dann solltest du dich lieber darauf konzentrieren, dein Lager zu optimieren und die Produkte günstig einzukaufen, zu verkaufen. Und dann so bisschen das Konzept, Schuhe bleibt halt bei deinen Leisten, bevor das Ganze aus ist.
SebastjanIch sehe das auch ähnlich. Ich habe jetzt ein Bild vor mir. Es wäre meiner Meinung nach falsch für das Unternehmen, egal wie groß das Unternehmen ist, so ein individuelles, für sich angepasstes Salesforce das zu programmieren. Das wird nicht passieren, weil das Ding wie Salesforce kann super viel, ist anpassbar. Aber du wirst nie nie im Leben alle Mitarbeiter, alle Prozesse für die Zukunft steuern, managen können, sich die Infrastruktur kümmern können. Und dazu kommt noch, du bist ja kein KI-Spezialist, du bist Spezialist in deinem eigenen Bereich, du brauchst die Ergebnisse, aber wer begleitet dich, wenn sich jetzt die Modelle ändert?
Oder wenn man im Backend was ändern soll, was viel besser läuft und du hast jetzt ein eigenes Lock-in mit deinem eigenen Tool, das vielleicht in einem Jahr veraltet ist? Ich bin da ganz starker Befürworter, nicht nur, weil wir das auch machen, aber lass die Spezialisten das machen. Die Zeit ist noch nicht reif, sich darüber zu unterhalten, sollen wir das inhausen. Ganz wenige können das. Und die Zahlen, die du erwähnt hast, Raoul, die zeigen ja auch, wie groß der Need ist und wie wenig Bereitschaft oder wie schlecht strukturmäßig die Unternehmen darauf vorbereitet sind, die Basics Needs für KRKI irgendwie zu facilitäten. Das macht keinen Sinn, dass Vitamente teurer sein. Meine Meinung.
RaoulJa, also ich glaube, ich könnte jetzt doch 20 Minuten, eine Stunde, zwei Stunden über dieses Thema sprechen. sind jetzt schon bei 32 Minuten, eigentlich mal so auf 25 Minuten pro Episode geeinigt. wir haben uns lang schon nicht mehr in diesem Format gesehen. daher glaube ich, glaube ich auch mal gut, das ein bisschen länger zu machen. Wir ja gesagt, das war am Ende immer noch eine… eine kurze als Wrap-Up, eine kurze Gamify Session machen. In diesem Fall das Hot Take Roulette. Das heißt, ich lese einen Satz vor und jeder von euch vervollständigt den Satz. Wir fangen an mit Seb. Das Tool, von dem alle reden und in zwei Jahren keiner mehr nutzt, ist ...
SebastjanIch habe GPD.
RaoulDer größte Fehler, den Unternehmen bei Automatisierung gerade machen ist,
Oguzhannicht mit was Wettik zu sprechen.
RaoulSehen Sie, ich mag eure Antworten, die gefällt mir. Wobei wir den werblichen Aspekten bis hin natürlich den Ball flach lassen müssen. Sebastjan, wenn die Kunde sagt, er will erst mal Punkt, Punkt, Punkt automatisieren, weiß ich sofort, dass das Projekt schwierig wird.
SebastjanSoll es hier vorstellen?
RaoulOguzhan hat die Frage verstanden, er bisschen grinst, er
OguzhanBisschen jünger.
Raoulhat bisschen höhere Aufnahmefähigkeit, ein paar Jahre jünger, Sebastjan.
OguzhanNochmal!
RaoulNicht viele. Ihr es ja auch nicht verstanden. Wir skippen die Frage, wenn ihr so schwer von Verständnis seid. Oguzhan, Shadow IT im eigenen Unternehmen würde ich mit ... beantworten.
OguzhanMit einem 1000€ Amazon-Bootstein.
RaoulGeil. Letzte und dann machen wir ein Wrap-up. Sebastjan, wenn ein Kollege sich ohne IT sein eigenes Tool baut, ist meine erste Reaktion.
SebastjanGott sei Dank!
RaoulIch fand das eine sehr gute Runde, guter Wiedereinstieg. hoffe, unseren paar Zuschauern hat es auch gefallen und ihr konntet was mitnehmen. Wir freuen uns wie immer über eure Kommentare, über euer Feedback, über euer Kritik, über Vorschläge, was wir auch an Themen aufgreifen können.
OguzhanJa, haut raus. Haut raus, wir Blödsinn reden.
Raouldann kriegen wir richtig auf den Deckel. Also meine Lieben, ich wünsche euch was und bis zur nächsten Episode, die hoffentlich sehr viel schneller online geht als mit dem Gap, wir jetzt hatten.
OguzhanYes, Leute. Danke fürs Zuhören. Ciao, ciao.
RaoulTschüss!
SebastjanCiao!