Buzzmatic
Folge 14

Das Marketing-Team der Zukunft: Wen braucht es 2027 noch?

HostsOguzhan, Raoul, Sebastjan
Veröffentlicht
Dauer34 Min.
Buzzsozial Podcast-Cover

Folge anhören

Audio · Riverside
00:00 / 33:40
Zurück zur Podcast-Übersicht

Kurz gesagt

Worum es in dieser Folge geht

Über 400 CMOs wurden gefragt, wie viel von ihrem Marketingbudget ins Personal geht, und der Anteil ist im letzten Jahr von 22 auf rund 25 Prozent gestiegen, in einem Jahr, in dem alle sagen, KI mache Teams kleiner und billiger. Wie passt das zusammen? Raoul, Oguzhan und Sebastjan gehen der Frage nach, mit Beispielen aus den Teams, die sie selbst geführt haben. Es geht um ein Marketing-Team aus fünf Personen, um verschwundene Einstiegsaufgaben, um die lächerlichsten Rollen auf LinkedIn und um die Frage, wer am Ende noch prüft, was die KI liefert. Zum Schluss sortiert das Spiel „Sekt oder Selters“, wofür das Budget wirklich reicht.

  • „Also keine Juniors, die haben es sehr schwer bei mir.“ Oguzhan rechnet vor, dass die 30 Minuten, die früher in die Erklärung für einen Trainee gingen, heute in einen Skill fließen, der die Aufgabe danach beliebig oft erledigt.
  • Sebastjan hält dagegen und kauft Talent auf Lager. Wer Feuer im Arsch hat und mit Top-Notch-Technologie arbeitet, wird eingestellt, auch wenn die Stelle gerade nicht gebraucht wird.
  • Keyword-Targeting und Meta-Tags waren die ersten Aufgaben jedes Praktikanten, und an einem großen Kunden ließ sich daran zwei, drei Tage lernen. Diese Ebene ist weg, und Raoul beschreibt, was das mit den Basics macht.
  • Jede dritte Firma fährt Junior-Hiring zurück, während die Teams insgesamt wachsen. Sebastjan will das nicht allein der KI zuschreiben und nennt Pandemie-Nachwehen und Konjunkturflaute als Mitspieler.
  • „Eigentlich prompten wir den ganzen Tag.“ Oguzhan erklärt gutes Prompten am Kind, das sich mit der Zahnbürste erst das rechte Auge und dann das linke Ohr putzt, und hält die Rolle Prompt Engineer trotzdem für Bullshit.

Folge ansehen oder anhören

Jetzt abspielen

34 Min. · Auch auf YouTube

Kapitel

Direkt zur Stelle springen

Shownotes

Links und Erwähnungen aus der Folge

Die Rollen, Zahlen und Quellen aus dieser Folge zum Nachschlagen.

Tools und Quellen aus der Folge

Du hast eine Frage oder ein Thema für eine kommende Folge? Nutze das Formular am Ende der Seite.

Transkript

Zum Nachlesen

Vollständiges Transkript der Folge34 Min. · Automatisch erstelltes Transkript, kann kleine Fehler enthalten.
RaoulWillkommen bei Buzzsozial dem Podcast über AI und Automatisierung im Marketing. Ich fange heute mal mit einer kleinen Zahl an. Und zwar wurden über 400 CMOs befragt, was der Anteil am Personal vom Marketingbudget ist. Und das ist im letzten Jahr sogar von 22 auf circa 25 Prozent gestiegen. Nicht gesunken, gestiegen im Jahr, wo alle sagen, KI macht Teams billiger, KI automatisiert Leute weg. Deswegen das Thema heute bei uns, wie muss denn Marketing Team 2027 aufgestellt sein und welche Rollen bleiben, welche Rollen werden mehr und welche Rollen verschwinden. Hallo Jungs, freut mich euch hier wieder in der Runde begrüßen zu dürfen. Wie geht's euch Sebastjan du sitzt draußen.
SebastjanNoch bis der Winter einschlägt.
RaoulDa muss noch ein bisschen sitzen bleiben, das passiert.
SebastjanSonst uns alles gut. Eine Gegenfrage. Das heißt, die haben da Anteil an Personen im Marketing, welche nicht kosten.
RaoulKostenanteil am Marketingbudget. Das ist richtig. Da kann natürlich auch einer sein, der sich die Taschen entsprechend voll macht Habt ihr einen KI-Fail mitgebracht? Haben wir jetzt die letzten Wochen so ein bisschen als Running R...
OguzhanJa, mir geht es soweit Du hast Sebastjan gefragt, wie es ihm geht und mich aber nicht. Jetzt bin ich beleidigt.
RaoulWie geht's denn dir? Wie geht's denn dir, Oguzhan Wie geht's denn dir?
OguzhanMir geht es auch gut. Danke, dass du mich auch fragst Mir geht es super. Diese Woche war eine, was das Wetter zumindest angeht, eine gute Woche. Die Arbeitswoche war auch gut, wobei Mittwoch ist bei mir immer. Da wird dann Donnerstag und Freitag dann Zeit für Strategie. Die ersten zwei, drei Tage wird immer viel gehässelt.
RaoulAlso ich habe schon ein bisschen auf die Uhr geguckt, gerade über die letzten Podcasts immer ein bisschen überzogen haben, zu schauen, dass wir diesmal den Smalltalk skippen und direkt zum Punkt kommen. Aber das ist ja recht. Kommen wir zum Thema AI-Fail. Habt ihr irgendwas, was lustig war oder nach hinten losging diese Woche?
SebastjanJa, gerade heute. bin einfach perplexed, dass die besten Claude-Modelle, wenn man nach sehr optimierter Navigation, wie an der Webseite, fragt und versucht, da irgendein workable Ergebnis zu bekommen, dass die AI immer noch Sachen vergisst und sagt, das würde jetzt ein SEO nie im Leben machen. Also, hast du an mobile gedacht, sind Ankertexten richtig? Ich bin ein bisschen enttäuscht von Claude heute, aber morgen habe ich andere Aufgaben.
OguzhanIch habe eine Sache, die war lustig. haben ja unsere Kollegin Bianca, die hat ja ihr Jubiläum gefeiert. Und... Ich habe wohl versehentlich Bianca eine Nachricht geschickt, die eigentlich eine Outreach-Nachricht gewesen ist. Die hat Bianca bekommen. Als ich dann aufgemacht habe in meinen LinkedIn-Inmails zu gucken, was da los ist, Bianca zu gratulieren, stand da, Tom, keine Ahnung was, hier Buzzmatic tolles Tool, BuzzView, bla bla, schau mal hier rein. War ein bisschen perplexed, was da passiert ist. Ich konnte es aber auch noch nicht nachvollziehen. Aber Bianca hat sich sicherlich auch gewundert, dass sie vom Chef so eine Nachricht...
SebastjanSo viele Mitarbeiter kann das schon passieren.
RaoulTom, Bianca, das liegt nahe. Kann ja heute auch mal passieren.
OguzhanHahaha
RaoulMein Fail, ich weiß gar nicht, ob ich es als Fail bezeichnen soll, das ist bisschen die andere Richtung, was Sebastjan gerade beschreibt. Wir haben ein paar Sitemaps analysiert, über viele Kunden haben wir versucht, bestimmte Sachen rauszufinden. Und ein Kunde hat diese Sitemaps immer geblockt, hat die Requests geblockt. Ich hab's Claude laufen lassen, dann guck ich da mal rein und schau mir die URLs an und hab gesehen, dass er irgendeine interne API gefunden hat von dieser Webseite und angefangen hat diese interne API auseinanderzunehmen. Das ist eigentlich nicht, was ich wollte.
Kann dir auch mal irgendwie mal irgendwie Ärger geben. Ist ja alles von auch unsere IP ausgelaufen. Wo du sagst, bei sowas... Wäre es gut, wenn da mal eine Rückfrage käme, ob das wirklich der Weg ist, der eingeschlagen werden soll. Aber das ist vielleicht auch eine gute Überleitung zu unserem Thema. Das macht ja ein Teammitglied auch nicht immer. Da passieren ja auch manchmal Sachen, dass Leute irgendwo einen Weg wählen, wo du dann sagst, ja, ja, warte mal. Deswegen lasst uns doch einsteigen in unser Thema. Ihr habt ja beide auch schon Teams geleitet, jetzt nicht nur bei Buzzmatic, sondern auch in den Rollen davor.
Wenn ihr heute, wir setzen uns einfach mal hypothetisch in den mittelständischen E-Commerce, im Shop, KI ist relativ gut etabliert in diesem hypothetischen Beispiel und ihr dürft ein Marketing-Team mit fünf Personen aufbauen, welche Personen beziehungsweise welche Rollen besetzt ihr.
OguzhanIch glaube, ähm... Also keine Juniors, die haben es sehr schwer bei mir. Als Junior ist es sehr, schwer. Die Begründung ist Automatisierung und Tools, da draußen sind oder auch Dinge, man selber baut, die die Fähigkeiten, ein Junior in den ersten sechs bis acht Monaten vielleicht bringt, obsolet machen. Also das, was der Junior umsetzt. Das heißt, in meinem Team hatte ich Leute, die strategisch und kreativ denken können. Das können, glaube ich auch, wenn ich richtig überlege, Allrounder sein. Oder vielleicht sollten das Allrounder sein, weil du wie ein Orchester, wie so ein Agent dann eigentlich nur noch Sachen orchestrieren und koordinieren musst, ohne in jedem Thema sehr, sehr tief drinzustecken.
Das heißt, du musst kein Programmierer sein, Sachen zu programmieren. Du musst vielleicht auch kein... excessiver SEO sein, excessive SEO-Themen zu machen. Du musst niemand sein, der excessive Erfahrungen mit PageSpeed hat oder sonst irgendwas. Aber ... du musst ... ... also ich bräuchte dann Leute in meinem Team, ... die viel Erfahrung haben mit ... ... wie komme ich zum Ziel? Auf kurzem Weg? Die so ein Mindset haben. Offen sind für Innovation und Technologie. und ähm... vielleicht nicht unbedingt perfektionistisch unterwegs sind, weil das Time-Konsum sein kann. Sebastjan kennt ja noch die Formel, wie war das? Geschwindigkeit mal, nee, Qualität mal Geschwindigkeit zum Quadrat oder sowas habe ich irgendwann mal gelernt. Sowas in der Art.
SebastjanErfolg ist gleich!
RaoulDas ist aus dem Ding, ich sage Daniel Attala wäre stolz auf uns. Das ist aus dem Pixum-Booklet, das sie uns in die Hand gedrückt haben mit den Company-Values.
OguzhanJa genau, aber da steckt schon relativ viel Wahrheit dran, vor allem glaube ich zur heutigen Zeit. Ja, das wäre so bisschen meine Antwort. Vielleicht sieht Sebastjan das ja auch anders.
Sebastjankomplett anders. Nein, nicht komplett anders.
RaoulHahaha
SebastjanWenn wir jetzt über einen Start-up denken, der sofort als mittelständiges Unternehmen unterwegs sein will, gut gefuttert, dann würde ich den Weg gehen, erstmal auf jeden Fall eine Person haben, die als ein AI-Orchestrator schon Erfahrung hat und diese Person sollte dann für all uns bekannte Positionen, die würde ich nicht verändern, Recruiting betreiben. Beim Recruiting muss wie viel Bock und Erfahrung bei den Personen Wenn man aber schon ein etabliertes Unternehmen ist und denkt darüber nach zu expandieren oder neue Stellen zu besetzen, würde ich anders vorgehen. Die Senioren werden jeden Fall die Trainees einstellen.
Nach dem gleichen Motto, ersten Berührungspunkte sollten schon mit KI aufzeigen können, kann ein Senior viel mehr Output liefern. Er auch viel wertvoller für ein Unternehmen. Damit ist er auch noch beschäftiger als vorher. Somit fehlt ihm die Zeit, den Nachwuchs mit seinem Wissen zu impfen und zu begleiten, dass der Nachwuchs auch auf seinen Stand irgendwann mal kommt. Und damit beschäftige ich mich viel zu gerne und viel zu oft, weil wir sehen ja auch an der Börse, dass der kurzfristige Profit schlägt, die Nachhaltigkeit gerade. Weil es einfach zu geil ist, wie viel die Leute mit richtiger Benutzung von KI im Marketing erreichen können.
Damit stehen aber noch stärker unter Stress. Die brauchen dann auch Support, die Ergebnisse zu validieren. Es passiert was Ähnliches, als das, mit Softwareentwicklung passiert ist. Wo man mittlerweile so viele Zeilen Codes produzieren kann am Tag, dass man dann eigentlich das Zehnfache an Leuten bräuchte, das überhaupt zu validieren. Also unterschiedliche Ansätze. Was zusammenfassend gilt, ist ... muss Bock auf AI haben, muss überhaupt verstehen, möglich ist. Nicht unbedingt schon damit arbeiten können, aber mindestens die Vision sehen, was, wie sich das alles verändert und was für ein Output man da erreichen kann. Und bei den Unternehmen ein bisschen langfristiger denken, nicht nur kurz
RaoulSebastjan, wenn du über Börse redest, dann hört man deine Vergangenheit als Day Trader raus von der Einstellung her. Bringt mich zu einer etwas kontroversen Frage. Wenn du jetzt zwei Leute einstellen könntest, den Senior 15 Jahre Erfahrung, weigert sich aber so ein bisschen. neue Technologien aufzugreifen und den Junior ein Jahr dabei, schon total arme eigene Workflows bauen, arme Sachen entwickeln. Wir in Hetzeli bei dem Team.
SebastjanEin Senior ohne Bock ist n... Also... ...nutzt nichts. Doch! Hat keinen Bock!
RaoulIch nicht gesagt, dass er keinen Bock hat. Ich nur gesagt, dass er sich so bisschen schwerer anstellt mit neuen Dingen. Konservativ nennt man sowas.
SebastjanJa, würde hier politisch antworten. Weil es hängt davon ab, ob dir im Unternehmen Wissen fehlt oder Speed oder beides. Wenn dir das Wissen fehlt, brauchst auf jeden Fall auch einen Senior. Auch wenn der faul ist, sollte er mindestens Bock haben, einen anderen zu motivieren, der mit KI Tools dann umgehen kann, richtigen Weg einzuschlagen. Aber sonst generell, ich bin auch der Meinung, wenn man so einen guten Kandidaten bekommt, der Feuer im Arsch hat, der sich mit Top Notch Technologie gerade beschäftigt, den kauft man ein, auch wenn man ihn jetzt nicht braucht. Man wird ihn brauchen, weil die Leute sind dann sehr schnell Selbstläufer. Sowas kauft man aufs Lager. Das ist meine Hypothese.
RaoulDas ist schon relevantes Thema. Ich wähle hier ein paar Statistiken als Vorbereitung für die Folgen. Was du gerade siehst, dass scheinbar jede dritte Firma Junior Hiring zurückfährt. Während die Teams insgesamt potenziell wachsen. Ist es klug oder ist es so, dass sich die Firmen gerade selber so bisschen den Nachwuchs, wenn du sagst auf Lager, das kann sich wahrscheinlich nicht jede Firma leisten, sägen sich Firmen gerade den Nachwuchs ab.
SebastjanGenau das sehe ich als Problem. Bei der Einstellungsquote ist es sich auch noch nicht einig, ob das eher noch die Nachwehen von Pandemie sind, wo super viel gehired worden ist, ob das eher die Konjunkturflaute ist, wo die Geschäftsführung aus Vorsicht ein bisschen mehr auf Kosten achtet oder ist das jetzt in der Tat nur rein AI-Betrieben? Ich glaube, das Alle Facetten spielen da eine Rolle. Das kann man nicht so einfach auf einen Übeltäter mit dem Finger zeigen.
OguzhanJa, ein erheblicher Übeltäter oder Grund ist natürlich das Thema AI, wobei ich auch glaube, dass das Thema AI noch gar nicht so ... ... noch nicht in dem Maße bei vielen Unternehmen angekommen ist, als dass man jetzt das sagen könnte. Wenn man jetzt in unserer Bubble guckt, ... ist es auf jeden Fall ein Thema, ... ... wo man überlegt, ob da an der Stelle ein ... Junior-Trainee überhaupt Sinn macht. ... Junior Training bedeutet nämlich immer ... Invest von Unternehmerseite ... ... und das war aber immer schon so, ... daran hat sich ja AI nichts geändert, aber ... die 30 Minuten, die ich mir früher genommen habe, den Trainee etwas zu erklären, ... ein Output zu generieren, ... damit er dann 2 Stunden dran arbeitet und 3 Stunden arbeiten kann, den Output zu bekommen ... ... mit dem Ergebnis, wie ich mir das wünsche.
Das hat sich jetzt ein bisschen umgekehrt. heißt, die 30 Minuten, wenn ich sie jetzt in meinen Skill, in meinen Agentic, was auch immer, rein packe, dann habe ich nach 30 Minuten noch das Ergebnis. Ich glaube, ist so ein bisschen die Challenge, das Thema AI mitbringt. Das heißt, man macht schon so bisschen den Trade-off zu sagen, ... investiere ich jetzt eine Stunde, jemandem das zu erklären, ... damit er das kann und immer wieder wiederholt. Oder investiere ich jetzt die Zeit in einen Skill, ... der das dann auch kann und auch immer wieder repetetiv ... auch wiederholen kann und auch multiple anwenden kann.
Das heißt, wo ist der Mehrwert von diesem Trainee oder Junior? Das ist ja der Gedanke, man hat. Das heißt, dieser Junior muss eigentlich in der Lage sein, wie ich zu denken und Aufgaben auf diese Art und Weise auch zu lösen, so wie ich sie löse, eine zweite oder dritte Person dazwischen zu schalten, der ich dann die Aufgabe noch erklären muss. Ich glaube, das ist der Knackpunkt. Und wir erleben es ja auch bei uns intern. Es gibt Leute, die sind da schon fiffig. die wissen, wie man mit dieser AI umgehen muss, ein Problem zu lösen.
Oder Lösungen zu schaffen, wo noch vielleicht auch gar kein Problem war, sondern effektiver, besser, was auch immer zu werden. Und ich glaube, da trennt sich dann gerade ganz krass die Spreu vom Weizen. Dass Leute, die sich früher vielleicht so bisschen durchgemogelt haben in ihrem ersten Jahr im Berufsleben etc., die werden sehr, schwer haben. Die werden es sehr, schwer haben und das wird immer komplizierter und schwieriger für diese Leute. Ich glaube, die Barriere dann so jemanden einzustellen, ich spreche jetzt wieder von unserer Bubble, innerhalb unserer Bubble, ich spreche jetzt nicht von allen Unternehmen, das ist schon sehr schwer dann da Fuß zu finden, wenn man sich im Privaten schon damit auseinandergesetzt hat.
RaoulIch glaube, kannst immer weniger davon ausgehen. Das ist ja auch eine gewisse Philosophie, die wir versuchen, unserem Team mitzugeben, das Thema Lösungsorientiertheit und selber sich auch auszuprobieren in vielen Themen. Ich glaube, wird halt immer seltener der Fall sein. kleineren Unternehmen, dass sich jemand mit dir hinsetzt und sagt, komm, wir gucken uns das jetzt mal zwei Stunden an und setzen uns mal zwei Stunden zusammen. Einfach weil du halt in diesen zwei Stunden so viel produktive Sachen am Ende erledigen kannst. Und was du gerade gesagt hast, es gibt halt immer weniger, früher haben wir gerade Keyword-Targeting, Meta-Tags schreiben und so.
So typische Standard, die ersten Tasks von einem Praktikanten oder von einem Trainee. Das heißt, da konnten die dann auch zwei, drei Tage dran arbeiten, wenn das ein großer Kunde war. Das war sinnvoll für alle Seiten, da konnte man was lernen. Und jetzt fordert man halt eigentlich, was auch recht schwer für Berufseinsteiger ist, fordert man diese Ebene eigentlich zu überspringen. Diese Ebene gibt es halt nicht mehr und du musst dich halt gleich mit KI-Themen, mit ... mit ganz anderen Sachen auseinandersetzen, wo mir dann auch häufig auffällt, man merkt gar nicht, dass Leuten gewisses Wissen fehlt, weil die schon so weit sind in so vielen Themen und so guten Job machen und aber eigentlich nie diese Zeit hatten, diese Basics zu erlernen, wie wir sie teilweise hatten.
SebastjanAber andersherum, ist auch nie eine bessere Zeit gewesen, die jungen Menschen mit KI selbst zu befähigen, sich selbst diese Themen beizubringen. Und gerade, wir darüber sprechen, habe ich vorher noch nicht gedacht. Vielleicht ist auch eine Strategie Es einfach abzuwarten, bis sich der Markt der Union konsolidiert. Und dann tauchen die auf, die sich proaktiv selber für ein Thema begeistern, sich aktiv mit KI unterstützen, Wissen aufbauen. Dann klopfen sie auf unsere Tür. Und dann hat man sich halt diesen Aufwand gespart, den man sowieso mit KI unterstützt auch in einem Unternehmen machen würde. Aber die sind schon halb fertige Mitarbeiter. Vielleicht ist das bisschen blauäugig, aber
RaoulIch habe letztens einen Workshop beim Kunden gehalten und habe mir bisschen angeguckt, wie die Arbeitsaufteilung in einem Team im nächsten Jahr aussehen könnte. Oder in einem Team, das KI wirklich sinnvoll implementiert hat. Meine Schätzung war so bisschen, 30 Prozent entfallen zukünftig auf Umsetzung von Prozessen mit KI. ca. 30 % auf Prozess, Design und Optimierung, 15 % auf Ideengenerierung und 15 % auf Human-in-the-Loop-Prozesse, also KI-Feedbacken. Denkt ihr, dass diese Aufteilung so passt? Fehlt euch da was? Ist irgendwas zu hoch angesetzt?
SebastjanDu hast Prozesse und KI-Automatisierung angesprochen, was ich zur Zeit bei kaum einem Kunden wieder finde. Das ist schon Chapeau, dass du bei so einem Kunden warst,
OguzhanHach!
Sebastjander überhaupt schon dran denkt. Aus meiner Erfahrung, das ist auch unser allererster. in diesem Business sind die Prozesse immer die, die das Unternehmen bremsen. Die müssen aber implementiert sein. Warum? Weil sonst entstehen Insellösungen, die nicht kompatibel sind mit entweder Philosophie oder sogar gesetzkonform sind, wo sich dann Mitarbeiter selbst verwirklichen und sich dann teilweise auch Ich sehe da noch einen Riesensprung, dass die mittelgroßen und großen Unternehmen in Deutschland machen mussten, sich überhaupt mit dem Thema, wie schaffen wir die Prozesse beschäftigen. Also das wird noch bisschen dauern.
OguzhanJa, sehe ich ähnlich wie Sebastjan, also... Overall ist es eine schwierige, schmerzhafte Übergangsphase, glaube ich, für alles, mittelständig und groß ist. Was jetzt nicht. von seiner Natur aus immer schon in dieser Technologie, in diesem Themenumfeld gewesen ist, weil dieses Umdenken im Kopf erst mal stattfinden muss. Dann hast du eine HR-Abteilung, die ganz klassisch rekrutiert hat, die muss erst mal verstehen, warum wir jetzt andere Leute brauchen, wie wir die rekrutieren, wo wir diese finden. Der Bedarf von den Fachabteilungen muss entsprechend formuliert sein. Die müssen erstmal der Lage sein, zu formulieren, was brauche ich überhaupt jetzt aktuell. Früher hast du vielleicht bei einem UX-Designer gesagt, der muss fünf Jahre UX, bla bla bla Erfahrung haben. Der muss diese sechs Tools bedienen können. Der muss X-Projekte gemacht haben. Dann höre ich mit den anderen im Bewerbungsgespräch. Und heute ist so, ja muss er diese Tools benutzt haben. muss er diese acht Jahre Berufserfahrung mitbringen. Dann gibt es dann andere Prioritäten. Und dementsprechend gestaltet sich dann, glaube ich, auch die Berufsbezeichnung und alles, was da mitkommt. Personal, was schreibst du aus, wen will ich reinholen etc. Oder Raoul?
RaoulJa, stimme euch zu in diesem Fall. Das Thema Prozesse wird grundlegend wichtiger. das am Ende das A und O ist, wachsen zu können zukünftig und ich glaube halt, dass Marketing-Teams schon sich ihrer Prozesse selbstbewusst sein müssen. Das heißt nicht, dass sie sie notwendigerweise selbst bauen müssen oder alle Expertise haben müssen, aber dass sie schon verstehen müssen, was wo wie Step by Step in irgendeiner Form passiert und was sie auch konkret brauchen. Aber wir wissen, sehr gut, wie man Prozesse bauen kann, wie man gewisse Sachen extern automatisiert, wissen aber nicht notwendigerweise, wie gerade die internen Prozesse beim Kunden aussehen, was zum Beispiel die Wege, die in Inhalt geht, bisher veröffentlicht wird, das wissen wir nicht unbedingt notwendigerweise.
Da brauchst halt dann jemanden intern, der sich dann damit auch auseinandersetzt und auch ganz wichtig ein Ergebnis beurteilen kann und sagen, passt das Ergebnis oder passt das noch nicht. und dann Feedback geben kann. den Prozess entsprechend verbessern. Weil wenn du den Prozess gar nicht kennst, dann kannst du meiner Meinung nach auch kein gutes Feedback geben oder irgendwo in die Richtung gehen zu sagen, wie verbessere ich das jetzt, dass das das nächste Mal ein besseres Ergebnis liefert. Das ist ja genau das Thema, mit dem wir uns jetzt hier in der Automatisierung in dem Thema KI mit sehr, viel auseinandersetzen. Wie schaffst du verlässliche Automatisierung, die immer gute Ergebnisse geben, die Ergebnisse geben, möglich sind? Jetzt kommt's.
OguzhanIch habe eine Idee. habe eine Idee. Ja, jetzt kommt es tatsächlich. Das wird wieder so ein Ausschnitt, man dann auf keine Ahnung wo posten kann. Ich glaube, du brauchst ein Kind. Du musst erst mal ein Kind machen und dann kannst du mit dem Kind nämlich üben.
RaoulDas haben wir schon alle hinter uns.
OguzhanDann kannst du mit dem Kind nämlich üben. Du sagst dem Kind dreimal morgens, wenn es aufgewacht ist, putz dir die Zähne. Du musst einmal sagen, dann putzt er sich mit der Zahnbürste das rechte Auge, dann putzt er sich das linke Ohr, bis er die Zähne getroffen hat, so ähnlich ist es mit AI am Anfang. Dann sagst ihm, bitte deine Schuhe an, dann zieht der rechte Schuh den rechten Schuh auf den linken Fuß an, den linken Schuh auf den rechten Fuß und hin und her. Also wenn du das einmal mit einem Kind durchgespielt hast, gelernt hast, wie du klare Anweisungen gibst, dann ist, glaube ich, auch, bist du gut genug, mit AI umzugehen.
RaoulDu meinst, Eltern sind die besseren Prompt Engineers?
OguzhanEigentlich prompten wir den ganzen Tag. Also Eltern sind Masterpiece im Prompen.
RaoulBy the way, speaking of prompt engineer,
OguzhanJa.
Raoulwas ist denn die lustigste oder lächerlichste Rolle, ihr in letzter Zeit auf LinkedIn gelesen habt? Ich sehe alles von AI Orchestrator, Geo Managers, aber sowas wie AI Compliance Officer. Was ist der nächste Prompt Engineer 2026? Worüber lachen wir im nächsten Jahr, was so an Rollen gerade ausgeschrieben wird?
OguzhanIch glaube überhaupt, dass die gesamte Prompt Engineering überhaupt ein Bullshit ist. Weil, keine Ahnung, die Agents sind so gut, die verstehen schon, was du willst und nach...
RaoulIch gerade ausgesagt, du kommst den ganzen Tag und kannst das wie Kinder erzählen.
OguzhanJa, aber ganz ehrlich, meine Kinder checken es wahrscheinlich auch so. So dümmlich sind die ja dann nicht. Und die KI ist auch noch bisschen intelligenter als ein paar Babys. Ich weiß nicht, ich bin da jetzt von der Prompt-Engineering nicht so super überzeugt. Ich glaube, eher so Prozess-Ding.
RaoulIch glaube, müssen schon wieder rausschneiden. Oguzhan bringt sich auf jeden Fall in Teufels Küche.
OguzhanJa, glaube, du musst halt klug sein. Du musst halt klug sein, Prozesse verstehen und dann ... ein gewisses Vokabular haben, was du halt ... entweder reinsprechen kannst, in die KI oder nieder tippen kannst. Aber das muss alles hier ... ... du musst wissen, wenn ich A sage, dann kommt B ... und dann will ich, dass er nach C und D geht. Das ist das, was im Kopf passieren muss. Ich glaube, da steckt die Intelligenz und ... die eigentliche Fähigkeit an, statt jetzt ... ... keine Ahnung, einem Bot zu sagen, was er tun soll. Das ist jetzt noch keine Kunst.
RaoulDenkt ihr, denkt ihr wir brauchen,
OguzhanHaken dran!
Raoulin erster denkt ihr wir brauchen 2027. Habt ihr diese, diese, diese Mic-Socken gesehen?
OguzhanNe, was ist das?
RaoulDas ist so eine Vorrichtung, ich weiß nicht, ob es echt ist oder es ein Butsch ist, wo die Leute so in so eine Röhre reinsprechen können. Ich weiß, dass ich dir immer auf den Keks gegangen bin vor ein paar Wochen mit meinem Mic und hey, KI macht dies, KI macht das. Jetzt ist
OguzhanJa.
Raoules andersherum, jetzt funktioniert nämlich deine Spracheingabe, die aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert hat. Deswegen, Oguzhan redet den ganzen Tag mit der KI. Und das ist ein Device. mit der du quasi in Mikrofon sprechen kannst, wo aber dein Drumrum nichts davon mitbekommt. Braucht jedes
OguzhanDas
RaoulBüro so Devices für 2027.
OguzhanDas brauch ich. Ich hab eine Idee für ein Produkt. Wieso machen wir nicht Gedankenlesen, direkt Übertragung in die KI? Das wäre krank. Zack. Bau, was ich will.
RaoulDas wäre mega krank. Aber es reicht
Sebastjanschon Elon Musk macht Zugesetzte.
Raoulvielleicht auch einfach Lippenlesen, sodass du nicht laut reden musst, sondern einfach nur ganz leise, ganz leise sprechen kannst.
OguzhanAlso dieses Gedankenlesending, das will ich bei dir haben, weil ich mal sehen will, wie die KI auf deine Gedankensuche reagiert, was da draus wird.
SebastjanDa verbrennt dann deine CPU aus. Das will sie nicht haben. Genau.
OguzhanBei Raoul
RaoulIch auch, dass das implodiert irgendwo. Irgendwo gibt es zumindest einen Kurzschluss im Netzwerk.
OguzhanJa.
RaoulJetzt letzte Befrage, bevor wir in unser Game übergeben, welche Rolle wird es spätestens 2028 gar nicht mehr geben? Ich es dir, die Leute sollen sich besser jetzt schon mal umgucken.
OguzhanCopyrighter.
RaoulCopywriter, sagste? Eine einfache, einfache
RaoulAntwort.
OguzhanIch hab noch eine. Wie heißen die Typen, Tracking machen?
RaoulTracker.
OguzhanTracker! Also alle, meinen, die wären super am Tracking aufsetzen etc. Zack, brauchst nicht.
RaoulSiegarski.
OguzhanDas ist alles nur manuell und nach Logik etc. Das schreist du in die KI rein und die KI, die liest sich Dokumentationen durch und stellt das Tracking überall auf deiner Webseite ein.
RaoulWenn du das jetzt als Snippet auf LinkedIn packst, hast du ein Ragebait Dann kriegst du Kommentare
OguzhanHab ich ja.
Raoulvon Leuten, Tracking machen, die dir erzählen werden.
OguzhanIch kenne einen Kollegen, mit dem wir häufiger sprechen, der wird auf jeden Fall ausrasten. Aber okay, so das Leben, was soll ich machen?
SebastjanGefährliches Halbwissen.
OguzhanJa? So ist das. Keine Ahnung.
RaoulOkay, dann kommen wir zu unserem lustigen Game am Ende. Wir spielen heute Sekt oder Selters. Wir wechseln euch ab, wir fangen mit Oguzhan an, dann... Dann Sebastjan, eine Frage, immer nur eine kurze Antwort. Jeder von euch hat einmal die Möglichkeit, Rechtfertigung zu rufen und einmal kurz was dazu als Kontext zu sagen. Ansonsten einfach nur eine Antwort. Wir fangen an mit Oguzhan. Fünf Generalisten oder zwei Spezialisten plus KI
OguzhanSpezialisten mit KI.
RaoulInterner Developer oder externer Automation Support Sebastjan?
SebastjanExterne
RaoulJunior einstellen und ausbilden oder Senior kaufen, sofort liefert.
OguzhanPfff.
SebastjanDas kannst du besser.
OguzhanWenn der Junior super talentiert ist, Junior, ansonsten scheiß auf den Senior rein und dann Vollgass.
SebastjanWenn Senior was liefert sofort, dann heißt es, der kennt sich mit KI aus. Senior, der schon sofort was liefert. Ich weiß, das war nicht meine Runde.
RaoulSo weit aus, solltet... Okay,
SebastjanWir haben getriggert.
RaoulRolle AI Orchestrator schaffen oder bestehende Rollen erweitern.
OguzhanOrchester!
SebastjanErweitern
RaoulGefällt dir die Rolle?
OguzhanJa.
RaoulBei der Qualitätskontrolle vor der Veröffentlichung von Inhalten. Menschen oder zweites Modell?
Oguzhanzweites und drittes Modell und dann den Menschen.
RaoulContent-Team verkleinern oder Budget in Paid, Sebastjan?
SebastjanContent-Team entlassen.
OguzhanRagebait!
RaoulDie Serie müssen wir mal gucken, was wir damit machen können.
SebastjanNatürlich habe ich das nicht so gemeint. Aber optimieren.
OguzhanAlle feuern!
RaoulAber Oguzhan bei dir weiß ich die Antwort. Prakti oder Claude Abo?
OguzhanWas für Praktik? Keine Ahnung, nein, kein Praktik. Ciao, Kakao.
RaoulWenn du nur einen Claude Pro bekommst und keinen Max 20.
OguzhanIch brauch schon drei Max-Accounts, meine Aufgaben zu bewältigen.
RaoulJetzt kommt eine geile. Ein Teammitglied, das alles automatisiert und nichts dokumentiert. Oder ein Teammitglied, das alles dokumentiert und nichts automatisiert.
SebastjanDer alles dokumentiert und dann automatisieren ich das.
RaoulFind ich ne gute Antwort, gefällt mir. hätt ich auch so geantwortet. Uuuh, jetzt Oguzhan, das ist auch wieder Ding. Ding, wie sagste? Gefährliches,
OguzhanRagebait Kaliber
Raouldünnes Eis. Team Offsite? Oder ein Jahr Tool Budget?
OguzhanTool Budget
Sebastjanwar voll ein angepasster Frage. Hallo?
RaoulSebastjan beantwortet die bitte mal.
SebastjanTeam, immer Team.
RaoulIn Matin. Team Offsite und Toolbudget, das darf sich nicht widersprechen.
OguzhanEine Flasche Sliwowitz und dafür dann halt zack, super Subscription.
SebastjanFür alle. Life long.
RaoulJa, meine eine Flasche Sliwowitz und Ab in Park, das ist auch ein gutes Team-Event.
OguzhanSparsam auf jeden Fall.
SebastjanJa, ob YouTube das erlaubt,
RaoulIch sage dir, Sebastjan, zwei Flaschen Sliwowitz und ein letzter Arbeitstag. Something rings a bell.
SebastjanJa, da war ich noch jung. Heute brauch ich einen Stampel und dann bin ich weg.
RaoulDa waren bedingt beide noch jung, aber beide nicht trinkfest genug. So Oguzhan hat uns richtig auflaufen lassen.
OguzhanJa, ihr wisst, was soll ich dazu noch sagen? Ich war ja danach gezwungenermaßen allein unterwegs.
RaoulWir waren übermotiviert, nennt man das. Lieber, lieber, lieber, lieber
OguzhanLösungsorientiert.
Raoulzwei, zwei, lieber eine Flasche Sliwowitz oder zwei übermotivierte SEOs Ich glaube damit.
SebastjanDas das Beste.
RaoulIch glaube, damit können wir den Podcast gut beenden. glaube, heute kann Sebastjan mal ausmoderieren. Ich glaube, bist heute guter Ausmoderierer.
SebastjanAlles klar, vielen Dank für die Attention. Bitte liked uns, empfehlt uns, schlägt auch Themen vor. Wir freuen uns, euch wieder nächstes Mal bei unserem Podcast begrüßen zu dürfen. Wir halten uns jetzt regelmäßig an den Terminen. Und gegebenenfalls macht euch genauso viel Spaß wie uns und ihr habt auch noch was dabei gelernt. Danke.
OguzhanDanke Leute! Ciao ciao! Bye bye!
RaoulAuf Wiederhören! Ciao!

Dranbleiben

Neue Folgen gibt es jede Woche. Wir kündigen sie auf LinkedIn an.

Auf LinkedIn folgen

Weitere Folgen

Folge 18

28. September 2026 · 37 Min.

Citation Building vs. Linkbuilding: Die neue Königsdisziplin im KI-Marketing

Rund 85 Prozent aller Markennennungen in KI-Antworten stammen laut einer aktuellen Studie nicht von der eigenen Website, sondern aus Drittquellen. Ist die eigene Seite damit überhaupt noch etwas wert, und ist Citation Building die neue Königsdisziplin oder nur Linkbuilding im neuen Gewand? Genau diesen Fragen gehen Raoul, Oguzhan und Sebastjan nach, mit Zahlen aus ihren eigenen Projekten. Es geht um Vergleichstabellen, Reddit und YouTube als Fundorte der Modelle, um Sentiment-Lücken, die sich per Citation schließen lassen, und um Freshness als Hebel, der innerhalb von Stunden wirkt. Am Ende sortiert das Spiel „Tot, Zombie oder quicklebendig“, welche Taktiken 2026 noch tragen.

Folge 17

21. September 2026 · 32 Min.

AI im E-Commerce: Diese Automatisierungen laufen wirklich

89 Prozent aller Retailer sagen, dass sie KI einsetzen. Wie viel davon im Alltag wirklich läuft, ist eine andere Frage. Genau der gehen Raoul, Oguzhan und Sebastjan in dieser Folge nach, mit Beispielen aus ihren eigenen Projekten. Sie sprechen über Monitoring, Produktfeeds, automatisch erzeugte Kategorieseiten und KI-Bilder und zeigen, wo die Technik heute noch abreißt. Am Ende klärt das Spiel „Prompt oder Praktikant?“, welche Arbeit beim Menschen bleibt.

Folge 16

14. September 2026 · 33 Min.

KI im E-Commerce: Sichtbar sein reicht nicht mehr

64 Prozent der Online-Shopper nutzen KI beim Einkaufen. In den Analytics vieler Shops kommt trotzdem weniger als ein Prozent Traffic daraus. Wie beides gleichzeitig stimmen kann, klären Raoul, Oguzhan und Sebastjan in dieser Folge. Sie sprechen über Sichtbarkeit, Citations und Sentiment und zeigen, was das für Messung und Budget bedeutet. Am Ende sortiert das Spiel „Ship it oder Skip it“, welche Maßnahmen sich jetzt lohnen.

Drei Männer stehen nebeneinander vor einer weißen Wand

Buzzsozial // Jede Woche eine neue Folge

Mitmachen

Gast werden oder Thema vorschlagen

Du hast eine Meinung zu KI im Marketing oder ein Thema, das wir besprechen sollten? Schreib uns, wir lesen alles.