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Folge 1

E-E-A-T für E-Commerce 2026 – Warum Brand Building alles entscheidet

HostsOguzhan, Raoul, Sebastjan
Veröffentlicht
Dauer28 Min.
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Kurz gesagt

Worum es in dieser Folge geht

Über 50 Jahre Online-Marketing-Erfahrung sitzen in dieser allerersten Folge am Tisch, und das Transkript der Probeaufnahme hatte eine KI vorher gnadenlos zerlegt. Womit setzt sich ein Online-Shop künftig überhaupt noch ab, wenn gute KI-Texte in wenigen Jahren Standard sind? Genau der Frage gehen Raoul, Oguzhan und Sebastjan nach, am Beispiel von E-E-A-T im E-Commerce. Es geht um Schema.org auf Produktseiten, um Authority Building, das Jahre statt Monate braucht, um die Wahl zwischen Backlinks und Digital PR und um die Frage, was bei ChatGPT an die Stelle von Googles EAT tritt. Am Ende fasst die Runde ihre Empfehlungen für 2026 zusammen, vor geschätzten drei Zuhörern.

  • „Die ersten zwei bis drei Minuten sind technisches Gemurkse.“ Die Folge beginnt damit, dass eine KI die Probeaufnahme auseinandernimmt, inklusive eines Witzes, den Sebastjan zu verantworten hat.
  • Entscheider fragen beim Authority-Budget sofort nach Conversions, und genau da reißt das Gespräch ab. Oguzhan hält dagegen, dass Authority sich nicht mit Sales messen lässt und der Aufbau Jahre statt Monate braucht.
  • In zwei bis vier Jahren hat jeder Online-Shop gute KI-Texte per Default. Raoul leitet daraus ab, dass am Ende nur die Marke übrig bleibt, und sagt Shops ohne Marke die Bedeutungslosigkeit voraus.
  • Für einen Reifenhändler nützen tausend Links von Tagesschau und Handelsblatt wenig. Oguzhan hält Backlinks und Digital PR deshalb für kein Entweder-oder, Raoul sortiert beides zusammen mit Citations in drei getrennte Ziele.
  • Raoul traut ChatGPT keinen eigenen Suchindex zu und vermutet eine Sekundärsuche im Hintergrund, vielleicht Google. Dass sich das ändert, erwartet er erst, wenn Nutzer mit den Antworten unzufrieden werden.

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Vollständiges Transkript der Folge28 Min. · Automatisch erstelltes Transkript, kann kleine Fehler enthalten.
Willkommen zu Buzzsozial, dem Podcast für GEO, SEO und AI. Das ist unsere allererste Folge. Wir haben letzte Woche schon eine Probeaufnahme gemacht. Danach habe ich das Transkript an die KI geschickt und sie gebeten, das Ganze mal kritisch zu beurteilen. Jungs, folgende Kritik an unserer Probeaufnahme. Erstens, kein klarer Einstieg. Die ersten zwei bis drei Minuten sind technisches Gemurkse. Notetaker-Brille, Porno-Witz. Sebastjan, der Porno-Witz kam von dir. Alter, weiser Mann, bitte halt dich ein bisschen zurück in Zukunft. Das müsst ihr entweder rausschneiden oder besser vorher klären, bevor ihr Aufnahme drückt. Das nächste Thema ist fehlende Vorstellung. Wer seid ihr? Warum soll euch jemand überhaupt zuhören? Ihr springt direkt ins Thema, um euch und eure Expertise kurz vorzustellen. Das wollen wir heute ein bisschen besser machen.
Deswegen, lasst uns mal ordentlich starten. Ich bin Raoul, das sind meine Kollegen Oguzhan und Sebastjan. Zusammen haben wir über 50 Jahre Online-Marketing-Erfahrung, habe ich zusammen gezählt. Wir bringen euch einen Podcast mit Null Filtern. Alles, was uns so durch den Kopf schwirrt, wir teilen das, was wir sowieso jede Woche irgendwo untereinander diskutieren. Unser Format, einmal pro Woche bringt jemand ein Thema mit. Die anderen wissen nicht, was kommt. Keine Absprache, keine vorbereiteten Antworten. Deswegen, Sebastjan, du wolltest heute damit anfangen. Ich bin sehr gespannt, welches Thema du für uns mitgebracht hast. Ja, so ganz unvorbereitet und doch vorbereitet das bekannte Thema EAT. Ist ja alle Munde in letzter Zeit und 2026 wird noch spannender sein, was es dem anbelangt.
Leute, hör dir bitte. weil jeder hat irgendwie was schon von davon gehört und einzelne Teile, aber wie spielt das zusammen mit großen E-Commerce Shops? Das ist das, was wir heute beleuchten wollen und dann auch paar ganz konkrete Tipps, die da rauskommen sollen für jeden, der sich das entweder durch den Kopf laufen lassen kann oder direkt umsetzen kann in eigenem Umfeld für das eigene Shop. Das Thema habe ich heute mitgebracht. Und was geht dir so zu diesem Thema durch den Kopf? Erstmal was spannend, dass Google von EAT dann noch das erste E eingeführt hat in 2022, das für Expertise steht. Expertise Erfahrung, Authority und Trust. Und in der Kombination mit AI bekommt das Thema eine ganz andere Konnotation.
Wir haben das schon häufig gehört. Das ist ja nichts Neues in der SEO-Welt, aber in der Geo-Welt wird das alles ganz spackt. Und da stellt sich erstmal die Frage, das kann jeder von euch beantworten, was sind eurer Meinung nach zurzeit die größten Fehler, die E-Commerce Shops machen in Bezug auf EAT? Was seht ihr denn dabei euren Kunden? Oguzhan, du, ich. Fange du mal an, Oguzhan. Fange ich mal an. Eine der größten Fehler aus meiner Sicht ist, dass sie sich nicht trauen und das Thema noch nicht ganz verstehen. Vor allen Dingen, wenn es um das Thema Authority und Offpage geht. Das heißt, viele sind immer noch sehr on-page fokussiert, konzentrieren sich auf ihre SEO-Tag und auf ihren Content.
Viele sind sogar noch stecken geblieben im Zeitalter vom Metatitle, Meta-Description und haben das Thema EAT gar nicht so auf dem Schirm. Und wenn sie es auf dem Schirm haben, dann trauen sie sich nicht so sehr reinzugehen in den Bereich Offpage, der dann auch viel mit Citations, Backlinks etc. zu tun hat. Und die Frage, die dann immer kommt, ist, okay, welchen Mehrwert bringt das, auf welche KPI zahlt das einen, verkaufe ich damit mehr etc. Und versuchen das immer auf die falsche KPI anzuwenden dort, weil Authority kannst du ja am Ende dann nicht mit Sales messen.
Also das, was du in dem Bereich machst. Aber die Entscheider, das erlebe ich jetzt auch gerade in den Pitch-Präsentationen, wir gerade aufbereiten, vor allen Dingen jetzt im letzten Quartal des Jahres, dass es immer wieder darauf hinausläuft, die Frage, okay, ich habe jetzt irgendwie im Bereich Authority Building dieses Budget oder das soll investiert werden, was kommt am Ende an Conversions dabei raus? Das heißt das Thema Authority wird dort schon übersprungen und es geht direkt in die harte KPI, Traffic und Sales. Und da sehe ich, da ist noch ein sehr großer Gap in den Köpfen, was das eigentlich bewirkt.
Und wenn dieser Gap nicht geschlossen wird, kann natürlich auch letztendlich die Strategie nicht umgesetzt werden und wird in den wenigsten Fällen dann auch entsprechend durchgezogen. Und Authority Building ist ja kein Thema, das irgendwie, das du drei Monate machst, sondern etwas, was halt Jahre braucht tatsächlich, um da halt entsprechend halt Aufmerksamkeit auch aufzubauen. Das stimmt auch so, das sehe ich ja auch. Und eine Unterfrage noch dazu. Das letzte T steht ja für Trustworthiness und das hat was mit der Marke zu tun. Darauf bist du ja eingegangen, dass man auch für die Marke was tun muss, die Stärken und in der AI-Welt auch.
Das ist schon Zitations Command. Und was mir dann auch auffällt ist, ja, das ein ganz großer Batzen ist, diese Signale von draußen zu bekommen. Aber vielleicht eine Frage an Raoul, weil das mir auch auffällt, ist, dass die Schema.org spielt auch eine wichtige Rolle in der EAT. Wie siehst du das heutige Landscape im E-Commerce, was das Schema.org anbelangt? Ja, es ist so so. Also das ist schon ein Thema, über das sich viele im E-Commerce auch die letzten Jahre schon in irgendeiner Form mit beschäftigt haben. Das heißt, es ist auf jeden Fall auf einem deutlich besseren Niveau, als wenn du jetzt so zwei oder drei Jahre zurückgeguckt hast, weil das natürlich irgendwie von SEOs schon priorisiert wurde.
Deswegen gibt es, es kommt wirklich auf den Shop drauf an. Du siehst die Shops, wo du sagst, da siehst du ganz ganz viele Themen, wo wo du da was optimieren kannst. Jetzt auch rein außerhalb von AI. Du gehst natürlich immer erstmal oft auf die Themen, die direkt auch Auswirkungen auf die Suchergebnisse haben, mit denen du direkt Klickrate steigern kannst. Und dann halt am Ende auf Themen, die einfach so vom Thema sinnvoll sind. Das heißt, aus meiner Sicht, kannst du nicht genug sinnvolles Schema.org machen auf deine Website.
Was würdest du sagen für Einzelproduktseiten im E-Commerce? Was ist das Grundgerüst eines Schema.org und was wäre etwas, was kaum einer benutzt, aber trotzdem viel Sinn macht und es wird auch wichtiger in 2026? Ich wüsste gar nicht, was noch von den Basics unbedingt fehlt, weil ich denke, hängt extrem zusammen. Du brauchst auf jeden Fall das Product Schema, das Offer Schema, was natürlich auch für Google Shopping dann wiederum sehr relevant ist. Dann hast du das ganze Thema Reviews. Auf Produktseiten ist das auch das Einzige, wo es richtig guideline-konform eingebunden werden kann, dass wirklich dieses Produkt bewertet wird. Und ich meine, das ist eine Validierung, wenn das mit echten Reviews übereingeht.
Alles, was du halt hinsichtlich Media machen kannst, ist wahrscheinlich nochmal bloß, Bilder auszeichnen, Videos auszeichnen auf Produktdetailseiten. Das ist ja auch ein Thema, wo durch AI letztendlich mehr geht. Das nicht so als die Kernthemen. Ja, und ich glaube, das, was ganz häufig vergessen wird, das hast du ja gerade schon gesagt, ist, die die Contentform, die Medieninhalte, die da drauf sind. Also oft wird ja halt das Offer, der Preis, wie auch immer, das wird alles standardmäßig ausgezeichnet. Das bringen auch die meisten CMS Systeme schon mit, aber viele haben ja mittlerweile auch mit der Hilfe von AI Bewegtbilder drin.
Videos, ich spreche jetzt nicht von GIFs. Diese Videos kannst du auszeichnen. Es gibt auch eine Chance, dass du halt diese Videos auch als Snippet oder im Snippet wiederfindest, das ist ein Thema, das häufiger vergessen wird. Aber ansonsten ist das Thema aktuell, glaube ich, schon relativ stark ausgereizt. Natürlich kannst du dann noch auf der Page dann den Breadcrumb, deine Brand, deine Service-Hotline, deine Adresse, wo du es zurückversenden kannst, die Versandbedingungen, Versandpreise etc. Das sind auch eher Dinge, die schon mal vergessen werden, weil man sich zu sehr auf das Produkt itself konzentriert.
Aber rund um das Produkt gibt es halt noch etliche Themen, die man auf einer Produktdetailseite auch noch mit draufpacken kann. Und soweit ich weiß entwickeln sich diese schema.org Geschichten auch immer weiter. Da gibt es dann immer wieder Updates und neue Auszeichnungsmöglichkeiten. Da wo du es auch gerade aufmachst, ich glaube mein Bruder, der auch Suchmaschinenoptimierung betreibt, das ist so ein bisschen organisiert wie Wikipedia. Du kannst der Autor sein und dann mit irgendwie auszeichnen oder Grundlagen bauen wie auch immer. Und mein Bruder ist tatsächlich auch in irgendeinem Schema.org irgendein Schema mit drin, wo er Sachen mitsteuert oder einbringen kann etc. Und er hat das sehr exzessiv in dem Online-Shop, wo er arbeitet, wo es Fahrradzubehör geht, Teile geht, wo es dann sehr auch kleinteilig wird, viele Produkte, mehrere tausend Produkte geht.
Da wendet er das ganz extrem an und ist da relativ gut unterwegs mit. Was ich noch reinsteigen will, auf deine erste Frage, was machen Online-Shops häufig falsch oder was ist der größte Fehler? Aus meiner Sicht ist das relativ offensichtlich der zu starke Performance-Fokus, Oguzhan hat das schon angemerkt.
Und das ist nicht schaffen wirklich eine Brand aufzubauen, dass das Performance-Marketing in der DNA liegt, zu sehen, was geben wir aus, was kommt dann wieder direkt rein, was ist relativ klar messbar. Und das ganze Thema Branding, das ganze Thema externer Autoritätsaufbau, was auch langfristig ist, was halt nicht so linear messbar ist, das ist halt ein Thema, da tun sich sehr, sehr viele Shops mit schwer. Also auch schon historisch was immer einfacher oder klarer für einen Shop irgendwo links einzukaufen, weil sie gesagt haben, sie zahlen das und bekommen, bekommen X zurück, als sie zu überzeugen, Digital PR zu machen, als sie über, zu überzeugen, kreative Kampagnen zu machen, also Sachen, die eine deutlich höhere Nachhaltigkeit haben die einen deutlich höheren Effekt haben können wo du dich viel mehr von der Konkurrenz absetzen kannst ich glaube das ist halt ein Thema was extrem wichtig für KIs weil am Ende jetzt jetzt hast du noch gute Chancen als Shop mit KI Sachen zu machen, die die anderen noch nicht machen.
In unserer Demo-Aufnahme haben wir das ganze Thema Produkt-Shootings besprochen, Produkt-Shootings mit KI zu machen. Wir machen ganz, ganz viel Content für Kunden, wenn es um Produkt-Detail-Texte geht. Damit kannst du dich aktuell noch absetzen, wenn du einer der ersten bist. In zwei oder drei oder vier Jahren wird jeder Online-Shop per Default gute KI generierte Texte vermutlich irgendwo haben. Das heißt, du setzt dich damit nicht mehr ab. Das heißt, mit was setzt du dich dann ab? Mit den Versandsbedingungen, mit den Preisen vielleicht noch? Und letztendlich ist das, was dich absetzt, das ist ein Brand.
Externe Validierung, wenn es darum geht, was wird empfohlen. Deswegen, ich glaube, da ist halt das Augenmerk absolut zu legen und gar nicht so stark, was du auf deiner eigenen Seite machen kannst. Weil letztendlich Alle können das irgendwie gut machen. Es gibt ja zwei, bei dem Thema Brand, da hatten wir heute morgen auch den Case, gibt es zwei Fälle. Einmal, du bist schon sehr, sehr lange einfach da am Markt und hast nichts jetzt im Bereich Digital PR dafür getan, bist aber trotzdem in Brand, weil du alt ewig schon da bist.
Da habe ich ja heute morgen das Beispiel gebracht mit dem Autor, den wir haben, der in seiner Region halt seit 40 Jahren schon agiert, der natürlich nicht den Bedarf gehabt hat, jetzt noch richtig in das Thema Authority, Offpage, was auch immer, zu investieren, weil die Leute, weil es schon ewig da ist, so wie sie schon nach ihm gesucht haben und diese Markenbildung ganz natürlich passiert ist. Schwierig ist es, wenn du versuchst, eine neue Marke aufzubauen, und die existiert eben nicht schon seit 30 Jahren. Kommt halt kaum dran vorbei, halt da zu investieren und auch über mehrere Jahre halt drin zu sein, um halt das Ganze entsprechend aufzuholen, was das Traditionsunternehmen, anführungsstrichen, seit 30 Jahren natürlich quasi schon aufgebaut hat.
Das ist ja auch ein Lerndatenthema, dass du sagst, KI funktioniert ja quasi noch mal langfristiger als SEO, wenn du das so siehst. Auf der anderen Seite deswegen ziehen sie auch bewusst so diese neuen aktuellen Sachen rein im Retrieval, wenn du was suchst, weil sie halt letztendlich sehr, sehr alte Daten in der Regel in ihren Trainingsdaten noch drin haben. Wir sind ganz stark auf das Thema Trustworthiness eingegangen. Bleiben wir noch ein bisschen dabei, weil es gibt eine ganz konkrete Frage, die sich viele Unternehmen für 2026 auch stellen.
Ist entweder in Links, Backlinks zu investieren oder in Digital PR? Was würdet ihr sagen, gibt es da so ein Bauchgefühl, wo sollte man lieber sein Geld investieren, spreaden, was bringt das meiste für EAT, für Trustworthiness in 2026? Sind das immer noch Links von bekannten Portalen oder ist das eher Citations, Building und Kooperation, wo uns Links eigentlich egal sind, Hauptsache Brand wird erwähnt?
Meine Meinung wäre dort, dass es kein Entweder-Oder ist. Wir wissen bei dem Thema Citations, Sponsoring, was auch immer, also Offpage, dass die Seite, die auf dich verlinkt, auch thematisch irgendwo eine Relevanz oder eine Ähnlichkeit zu deinem Thema hat. Das heißt, selbst wenn ich jetzt von 1000 Links irgendwie nur Links bekommen würde von Seiten wie der Tagesschau oder Handelsblatt. Ich bin aber, weiß nicht, irgendwie, ich verkaufe Parfums oder Autoreifen. Da kann man sich schon die Frage stellen, wie steht das in Relation zu einem? Also was ist da für ein Thema denn, was im Handelsblatt wiedergegeben werden kann, was ich davon erben kann, außer dass es halt Trustsignale sendet.
Das würde nicht ausschließen, dass ich Backlinks bekomme von Plattformen, von einem Blog, der Experte in dem Bereich Reifen oder Parfum oder Parfumtester, was auch immer ist. Das heißt, es kommt schon auf den Mix an. Wie das Verhältnis ist, das ist halt die Frage. Wie das Verhältnis sein müsste, können wir glaube ich aus dem Stegreif gar nicht so richtig beantworten. Nur wissen wir, dass du beim klassischen Linkaufbau schnell an Grenzen kommst der Möglichkeiten. Das heißt irgendwann hast du alle möglichen Webseiten, die thematisch zu dir verwandt sind, abgegrast. Du musst ja eh aufpassen, dass dann diese Webseiten nicht noch irgendwo anders hinlinken, was du nicht möchtest. Und dann ist das Thema Digital PR, glaube ich, noch ein zusätzlicher Booster, der sich auch noch skalieren lässt.
Aber ich glaube nicht, dass es ein Entweder-oder ist. Das wäre mein Statement. Stimm ich überein? Ich glaube es sind drei unterschiedliche Ziele. Wenn du einmal sagst, Digital PR, wieso machst du das? Einmal natürlich für Reichweite, für Brand Recognition. Für KI ist es ganz wichtig, dass du das in Verbindung bringst. Fast wenn wir jetzt als als Buzzmatic unsere Agentur das machen, dass das laut Buzzmatic einer Online Marketing Agentur aus Berlin, dass das in Verbindung gebracht wird, was die Nennung angeht und Digital PR machst du ja auch ganz oft, um Links zu bekommen.
Da bekommst du ja hochwertige Links. Dann hast du einmal das Thema Citation Building. Da geht es dir gar nicht um die Links letztendlich, sondern dass du bei den Themen, die wichtig sind für die KI, dass du da entsprechend genannt wirst, dass das quasi in der Aussage in deine Richtung zitiert wird. Und das dritte ist Backlinking klassisch. Das ist für mich mehr spezifische Seitenpushen. Zu Sachen Seitenpushen, die dann ranken sollen, die dann wiederum deswegen in die KI reingezogen werden. Das sind deine eigenen Inhalte. Das ist so der dritte Ansatz, den du willst.
Deswegen ja aus meiner Sicht auch kein entweder oder du musst meiner Meinung nach alles machen um irgendwo erfolgreich sein. Das Ganze funktioniert auch nicht, wenn du es isoliert machst von jeglich anderem Branding. Wenn du sagst, das hat ja auch früher nie funktioniert, dass sagst, wir machen nur Linkaufbau und kümmern uns aber sonst nicht um über unseren Brand, dann war das ganze halt deutlich weniger effizient, als wenn du das kombiniert hast. Jetzt stell dir das mal vor, EAT ist ein Google eigener Konstrukt. Und wir haben ja mit KI Antworten gesehen, dass viele Marken verlieren organischen Traffic durch die Einführung von nativen Large Language Models in der Suche.
Aber wenn sich jetzt eine Marke entscheidet, okay wir haben jetzt ganz viel Traffic wegen KI in Google verloren, aber wir sehen da eine Chance für Large Language Models wie ChatGPT. Was wäre dann das Pendant zu EAT für ChatGPT? Mit welchen Maßnahmen könnte man diese Welt erobern und wo sind die Unterschiede zu dem klassischen Google getriebenen EAT-Prinzip? Frage. Eine Frage. Eine Aussplitzen. Ich glaube gar nicht, dass die Unterschiede so riesig sind.
Traule zu eben schon erwähnt. Das heißt, die Citations, die bei Google vielleicht einen geringeren Stellenwert haben als jetzt ein DoFollow Link, das ist bei AIs, LLMs, höchstwahrscheinlich anders. Das heißt, die Citation könnte man vorstellen, also die einfache Nennung einer Brand mit einem gewissen Sentiment und mit einer Dienstleistung, einem Service, was auch immer, neben dran im Content hat wahrscheinlich eine ähnlich hohe oder höhere Wertigkeit, wie vielleicht ein DoFollow-Link, der jetzt irgendwie mit einem transaktionalen Money-Keyword irgendwie direkt auf deine Landing Page linkt. Das ist glaube ich so der Unterschied. Aber von den Werkzeugen, die du benutzen kannst, sind es die sehr ähnlich oder gleichen Werkzeuge, aber die Bewertung dieser Einzelnen, da liegt glaube ich dann eher der Unterschied.
Ja, also ich persönlich denke, ChatGPT ist aktuell deutlich rudimentärer unterwegs als Google. Die haben auch meines Wissens nach keinen eigenen Index, aus dem sie sich bedienen, sondern nur nutzen Sekundärsuche. Ich meine sogar fast Google im Hintergrund. Das heißt, die transportieren diese anderen Signale irgendwo mit, weil sie selber einfach noch nicht das, das Segment aufgebaut haben. Das wird irgendwann notwendigerweise kommen, wenn sie irgendwo beurteilen wollen, was ziehen sie sich da eigentlich rein, wenn sie sich abgrenzen wollen. Aktuell merken wir aber, merke, merke ich, dass die Sachen irgendwie bei ChatGPT ein bisschen rudimentärer funktionieren, auch was irgendwelche Rendering-Themen im Hintergrund angeht.
Das, das heißt, ich glaube, dass die im Moment gar kein so krasses Augenmerk da drauf haben. Ich glaube, die haben ein anderes Augenmerk in Sicht der Usability. Wenn sie merken, dass Nutzer irgendwann unzufrieden sind, weil die Antworten unzufrieden stellen sind oder Informationen reingezogen werden, die nicht vertrauenswürdig sind, ich glaube, dann kommt das nochmal anders in Fokus. Ich habe nicht das Gefühl, dass das aktuell bei ChatGPT sonderlich ein Fokusthema ist. Die haben, glaube ich, andere Themen, mit denen sie gerade kämpfen. Ja, was ist mit den anderen LLMs?
Sind nicht nur ChatGPT. Du hast dann noch Gemini, Claude, Perplexity? Hast du das Gefühl, dass es bei denen auch so ist oder sind die da schon ein bisschen weiter? Bei Perplexity nutzt meine ich auch Google im Hintergrund mittlerweile. Die hatten Bing genutzt und meine ich auch, dass sie keine primäre Suche im Hintergrund Grund haben. Bei Claude ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, was die nutzen. Aber das ist nicht daher, wo diese Tools kommen oder diese Anbieter kommen, wo die Expertise von diesen Anbietern liegt. Das heißt, die haben jetzt auch nichts nicht geschafft, in den letzten zwei Jahren einen performanten Suchalgorithmus aufzubauen bzw. Suchindex aufzubauen und ich glaube das wird erst mal auch nicht nicht passieren.
Who knows, aber das wäre so mein Bauchgefühl, dass sie sich weiterhin Sekundärer suchen, im Hintergrund bedienen und sich mehr darauf konzentrieren, wie sie das dann extrahieren, ob sie dann nochmal einen Filter vorne dran schalten und so. Aber ich glaube der Unterschied ist eher, wie so diese Queries runtergebrochen werden. Also ist das ja ein, in ChatGPT, die wo sehr, sehr viele englischsprachige Queries gefeuert werden, und was wo im Hintergrund Seiten reingezogen werden. Irgendwie, was hatte ich letztens, die best-credit-cards-in-germany.com. Also Seiten, so, so wie wir sie mal irgendwie vor 15 Jahren aufgebaut.
Doch meine Seite, das ist auch so, ich ist. Ich wollte nicht doxen mehr, aber ich glaube, die, die haben da keinen so krassen Fokus im Moment drauf Alles klar. Ja Jungs, ich gucke jetzt auch die Uhr. Wir sind 24 Minuten schon drin. Es wird langsam Zeit, das Ding zu wrappen. Sind wir in der Lage, zusammenfassend zu sagen, so, was sind unsere Empfehlungen für E-Commerce Sites? Fangen wir in Deutschland, in 2026, um den EAT-Score zu verbessern. Wie könnte man das zusammenfassen? Also ich fange schon mal gerne an. Wir haben viel über Trust gesprochen.
Man sollte sich anschauen, wo man da steht, auch im Benchmark zu deinen Konkurrenten. Das wäre ein wichtiges Thema und das lässt sich mit Digital PR, mit anderen Marketing Maßnahmen sehr gut covern. Was sagt ihr? Was wären noch die Punkte? Ich sage investiere in deine Brand. Das ist das Einzige, was dich auch langfristig absichert, dass das ist kein Hack, weil es ein sehr langfristiges, aufwändiges, teures Thema ist. Aber das kommt bei vielen Online-Shops aus meiner Sicht total zu kurz. In Zukunft werden diese Shops, die keine Brand sind, irrelevant werden aus meiner Sicht.
Das Thema Brand ist sicherlich eines der wichtigsten Faktoren. Klar muss seine Seite erreichbar sein für die ganzen Crawler von LLMs. Wenn du jetzt hingehst und deine gesamte Seite als JavaScript irgendwie ausspielst oder sonst irgendwie versteckst, dann wird das nicht funktionieren oder nicht gut funktionieren. Das ist ein Thema. Das Thema Autorität, also in Verbindung mit Brand. Deine Technik muss sauber sein und die Grundlagen im SEO musst du halt beherrschen, damit du auch in den LLMs funktionierst, weil ohne diese Grundlagen, die technischen Grundlagen wirst du es dort nicht schaffen.
Und vielleicht gibt es aktuell einen stärkeren Shift hin vom On-Page zum Thema Off-Page, was ja Google in den letzten Jahren so forciert hatte, dass man sich stärker auf das Thema Content, auf seine Seite selbst etc. fokussiert hat, weil Google natürlich gemerkt hat, dass die SEOs hingegangen sind und da draußen alles mögliche gespammt haben, um denen ein bisschen Einhalt zu bieten.
Das Thema LLMs, das bringt dieses Thema, dieses Game nochmal neu ins Rollen. Und wenn vorher das Verhältnis On-Page, Off-Page 70-30 gewesen ist oder 80-20 gewesen ist, ist es zukünftig vielleicht eher 50-50 oder 60-40. Also das wird dann eher stärker werden und spielt dann genau wie das, was Raoul gesagt hat. damit dann sie ja. Es lässt sich auch ganz gut zusammenfassen. Alles, was schwer ist und selten ist, ist wertvoller als das, was man sehr schnell hinbekommt. Damit können wir das heutige Video auch wrappen. Und für alle, die sich das anschauen, zu hören, kommentiert gerne, fragt gerne, und wir sind ja Buzzmatic, Agentur aus Berlin, und wir beraten euch gerne, wie ihr euren EAT-Score und noch andere Sachen verbessern könnt im nächsten Jahr. So, Jungs, vielen lieben Dank, hat es Spaß gemacht.
Nächstes Mal ist, glaube ich, meine Wenigkeit da dran. Deine Wenigkeit, okay. Dann lass dir mal was einfallen. Guck, dass du das auch so professionell moderierst wie Sebastjan heute. Danke für das geile Thema. Danke für die wahrscheinlich Folge eins, drei Zuhörer, die das hören. und ich glaube, ihr könnt irgendwo bestimmt einen folgenden Knopf drücken, das aus den 3, 30, 300, 3000 Unternehmen an die Welt herrschaft wird. Ciao Jungs! Milliarden! Ja, ciao!

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