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Folge 6

Content auf Steroiden: Was KI mit SEO, GEO und Marken macht

HostsOguzhan, Raoul, Sebastjan
Veröffentlicht
Dauer28 Min.
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Kurz gesagt

Worum es in dieser Folge geht

Ein Text, in dem jedes zweite Wort 20 Spin-Varianten hatte, wurde zu 1000 Artikeln auf 100 Webseiten. Das war Sebastjans Studentenjob, und die Frage ist, was KI daran heute wirklich besser macht. Genau der gehen Raoul, Oguzhan und Sebastjan nach, mit Beispielen aus ihren eigenen Projekten. Es geht um M-Dashes als Verräter, um ein kleines RAG-System gegen dünnen Inhalt, um den Google-Leak von 2024 und um die Frage, ob Google KI-Texte überhaupt erkennen kann. Am Ende geht die Frage an den Blackhat der ersten Stunde, was er der nächsten Generation mitgibt.

  • Jedes zweite Wort mit 20 Spin-Varianten hinterlegt, daraus 1000 Artikel auf 100 Webseiten, Affiliate dahinter, und als Student hat Sebastjan davon gelebt. Ob 100 mit KI vollgeschriebene Seiten heute das Internet besser machen, wird direkt danach gefragt, und das Nein kommt sofort.
  • Ohne Disclaimer wandert ein erkennbarer KI-Text in der Runde ungelesen weg. Der Widerspruch kommt prompt, denn erkennbar heißt nicht schlecht, und laut Google-Leak von 2024 ranken starke Marken auch mit schwächerer Qualität.
  • Oguzhan macht einen guten KI-Text an aktuellen Daten fest, weil ein Modell 2026 sonst Preise und Gesetze von 2025 ausspielt. Dazu kommen eine trusted source und die eigene Tonalität, damit der Text nicht klingt, als könnte er auf jeder beliebigen Webseite stehen.
  • Ein Award für den besten Sneakershop und das eigene Sortiment auf einer URL sind für die KI schon eine neue Information. An diesem Beispiel hängt der ganze Vorschlag, wie du Uniqueness in skalierte Texte bekommst, ohne etwas zu erfinden.
  • Auf Moltbook haben sich KI-Agenten in einem eigenen sozialen Netzwerk gegenseitig unterhalten, das beste Beispiel für die Dead-Internet-Theorie. Der Kommentar dazu fällt trocken aus, denn wenn es die KI-Texte nicht schaffen, das Internet kaputtzumachen, schaffen es die Agenten.

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Ja, willkommen in der nächsten Runde von Buzzsozial. Heute wieder zu dritt. Oguzhan, Raoul und meine Kleinigkeit. Und wie immer fangen wir mit einem Thema an. Heute bin ich dran. Die beiden Jungs haben keine Ahnung, worum es sich handeln wird, aber ich weiß, dass die beiden zu jedem Thema viel zu sagen haben. Sonst ist das eine kleine Impro-Lieder. Das Thema sind die KI-generierten Texte. Und zwar Whitehat vs. Blackhat, Skalierung, KI vs. die klassischen von Textern geschriebenen Texte, was funktioniert gut, was funktioniert weniger gut, Punkt, Punkt, Punkt. Lass uns loslegen. Direkte Gegenfrage an dich. Was macht einen KI-generierten Text besser als einen klassischen Spin Text mit 100% Uniqueness
Wollen wir in der Tat über Spin-Texte sprechen? Du hast Blackhat angeschnitten. Das ist schon so. Spin-Texte funktionieren nicht mehr das war eine dumme, per Zufallsprinzip Auswahl an einzelnen Worten, die man in Text mit vielen Synonymen verschachtelt hat. Die Sätze waren immer gleich, aber nur die einzelnen Worte haben sich da verändert, geändert, je nachdem, wie du das damals geprompted hast. Das waren keine Prompts, aber es war einfach eine Datei mit Anweisungen. Das hat damals gut funktioniert. Also, Ich kann mich noch erinnern, mein erster Fan-out-Projekt, wenn man den vor 20 Jahren so nennen wurde, waren Appetite Suppressors. Das war ein ganz großes Thema in USA. Viele vertreibige Menschen und jede wollte schlanker werden. Und dann habe ich zum ersten Mal aus einem Text, wo jedes zweite Wort mit 20 Spint-Varianten hinterlegt war, 1000 Artikel generiert und 100 Webseiten, die immer das gleiche erzählt haben, aber einfach Link Juice zusammen gesammelt haben über irgendwelche Links. Und natürlich da ein Affiliate-Programm dahinter und da konnte ich als Student ziemlich gut davon leben. Also das war ganz kurzkundig. Making the Internet a better place. Nein, genau. Ja, ja, nein. Ja, ist okay.
Ich challenge dich mal, obwohl das ja dein Thema ist, was da eigentlich mitgebracht ist. Also jetzt übersetzt das mal jetzt heute. Du nimmst 100 Seiten und ballerst die mit KI-Content voll. Lässt irgendwie Themen vorgeben, Texte zuschreiben. Ist ja relativ einfach gemacht. Wir sind uns einig, dass diese Texte sich deutlich besser lesen als die Spin-Texte von damals. Grammatikalisch korrekt. Wahrscheinlich zum Großteil faktisch korrekt. Selbst wenn du jetzt keine komplexeren Schritte rein nimmst, wird die KI vermutlich korrekt sein oder nah an der Korrektheit von diesen Themen. Ist das besser, 100 Seiten in der Form zu generieren heutzutage? Macht das das Internet zu einem besseren Ort? Nein. Macht das deinen Geldbeutel zu einem volleren Ort? Jain. Ja, nicht Jain. Wir machen diesen Nein nicht.
Wir sind schon zu fortgeschritten, um damit Scheiße zu bauen, Jungs. Wir wissen ganz genau, wie man das Wissen so benutzt, dass man viele Texte generieren kann, die einen Mehrwert haben. Wir wissen ja, Ja, nicht jeder verfügt über die Erfahrung, die wir zwangsläufig als Agentur haben müssen. Aber es gibt Texte und es gibt Texte, die man mit KI generieren kann.
Und das Einfachste oder das, was die meisten noch machen, sind die Fehler, dass man sich nicht ausreichend Zeit beim Prompten nimmt und dass man sich keine ausreichend viele Gedanken darüber gemacht hat, ob man dahinter noch redaktionelle Guides zwischenzufügt und auch eigene Daten, die jetzt nicht irgendwo im Netz schon 100.000 Mal zusammengefasst worden sind, sondern etwas Eigenes aus eigenem Business noch da rein pflegt in den Prompt. So das sogenannte kleine RAG-System. Es gibt schon viel Wissen, was dahinter steckt, aber wenn man das verinnerlicht hat und einmal gut aufgebaut hat, sind die Texte bieten ein Mehrwert.
Man kann sie skalieren und man kann mehrere Themen damit abfrühstücken. Man muss nur aufpassen, dass diese Uniqueness aufweisen, nicht im Sinne, da ist etwas drin, was noch kein Mensch je gesehen hat und deswegen wird das jetzt von Google honoriert. Das ist schwer mit KI. Aber dass man das, was schon im Netz besteht und Funktion oder Produkte, die du anbietest, mit eigener Marke verknüpft. Das kann man auch gut zusammenfassen. Ich hatte gerade gestern ein längeres Gespräch mit einem Kunden. Für KI, wenn man mit KI Texte generiert, ist für KI auch schon ein Mehrwert, wenn man bestehende Inhalte in Zusammenhang mit einer eigenen Marke zusammenknüpft.
Schon alleine, das ist eine neue Information. Klar hatte KI den Großteil aus dem Internet irgendwie zusammengefasst, aber noch nie in der Verbindung mit einer Marke. Was würde das bedeuten, wenn wir Sneakers verkaufen und wenn wir so einen Preis für den besten Sneakershop gewonnen haben, ist das eine über Sneakers zu schreiben. Den hat ja jeder Shop. Da kann die KI sehr gut gut die Fakten zusammenfassen. Aber in Zusammenhang mit unserem Shop, wir haben ja ein Award gewonnen und die Sneakers bieten wir auch an, ist das per se schon eine neue Information, wenn die in einem unter einer URL gefunden wird. Das ist jetzt auf der ganz banalen Ebene, wie man Uniqueness in die KI-Texte reinbringt.
Mein Gott, ich kann echt viel quatschen für einen.
Das ist das kennen wir ja. Wir lehnen uns zurück. Lass uns einfach weiter reden, wenn er gerade so in Fahrt ist. Was macht für dich ein für dich ein Anfang mal an mit Was macht für dich ein schlechter KI Text aus? Das sind Merkmale, wo du sagst, das ist low effort. Richtig schlecht.
Heutzutage gibt es so viele schlechter KI Texte, dass jeder schon so einen Riecher dafür entwickelt hat. Erstmal sind No-Brainers ganz klassischen, KI-semantischen Merkmale. Übertriebene Benutzung von M-Dashes, dann Wiederholung von immer wieder von gleichen Worten, die nichts aussagen, aber nur als Füllwörter, um einen Satz zu vervollständigen, benutzt werden. Dann es gibt, wenn man das nicht promptet, dass es eine klare Struktur aufweist, ist das einfach eine Prosa, die nicht funktionieren wird. Liest sich einfach wie ein KI-Text. Hör sich nach einem KI-Text an. Mein Gott, ich hab jetzt nicht die genauen Begrifflichkeiten im Kopf.
Aber ein Pro-Tip für jeden, der sich das anhört, man kann KI auch einfach fragen, was sind die Merkmale eines KI-Textes und da weiß KI schon sehr gut, die Merkmale aufzulisten. Das wird euch viel mehr bringen als auf nichts zu machen. Also gut, gut, gut, selbst reflektiert. Frag dann an Oguzhan, was findest du für dich die Merkmale eines guten, mit KI generierten oder mit KI Unterstützung erstellten Textes?
Das ist tatsächlich gar nicht so einfach. Aber gut wäre, wenn aktuelle Informationen wiedergegeben werden. Das heißt, wenn du jetzt ganz einfach reingehst, einen Text generieren lässt, dann läufst du Gefahr, dass er Informationen nutzt, die teilweise veraltet sind. Wir sind jetzt in 2026, dass er Preise, Daten, Tabellen, was auch immer nutzt, was 2025 noch gewesen ist, Gesetze, Regelungen etc. Das heißt, dass du ihm immer mitgibst, dass er eventuell eine Search noch macht oder dass du die Daten anreicherst, dass du zumindest aktuelle Informationen hast. Im besten Fall gibst du ihm dann noch eine Art trusted source, wo eine Datenquelle ist, wo er Daten selber zusammenbringen kann, um eine neue Erkenntnis vielleicht auch zu präsentieren.
Das ist natürlich ganz einfach, wenn du die datengetriebene Geschichten hast, wo du halt was draus machen kannst. Irgendwelche Statistiken etc. etc. Wo du neue Erkenntnisse haben kannst, dann hat dieser Artikel auch eine höhere Chance und Wahrscheinlichkeit, eher unique zu sein und neue Erkenntnisse rauszubringen und performt dann wahrscheinlich besser. Dann ganz wichtig sind die ganzen Brand- und CI- und Tonalitätsthemen. Dass man die festzut, das ist das, was Sebastjan vorhin auch schon mal gesagt hat, um dem Artikel dann natürlich nochmal eine persönliche Note zu geben. Und dass es sich auch ins Gesamtgefüge des Projektes einpasst, wo dieser Artikel veröffentlicht werden soll.
Was man nicht tun sollte ist random ein Thema vorgeben, schmeiß ein Keyword rein und sagst, schreib mir jetzt einen Artikel von 1000 Worten und am Ende machst mir bitte einen Call to Action rein. Also da wird relativ viel dünner Inhalt, sage ich mal, vom Inhalt, vom Gehalt herauskommen. Auch viel redundante Einleitungen, Ausleitungen und so Geschichten, Phrasen, die ihr dann benutzen soll. Das ist genau das, was du eben gesagt hast, Sebastjan. Man muss schon sehr viel Zeit nehmen und dann testen, bevor man Batches macht. Du machst einen Text, zwei Texts, drei Texts und beim vierten Text merkst du manchmal, okay, jetzt geht es in eine komplett andere Richtung.
Also ein Text, den ich generiere, der sollte eine Identität haben, der sollte einen guten Input bekommen, um einen zusätzlichen Mehrwert zu liefern. Und sollte eine gewissen Tonalität einem CI folgen, damit es nicht nach random Text irgendwo auf einer Webseite klingt, der hätte auch irgendwo anders stehen können. Sondern schon mit einer klaren Sprachtonalität, Art der Kommunikation, dass es wiedererkennbar ist und einen gewissen Wiedererkennungsgrad hat. Ja.
Würdet ihr diese Aussage folgen, dass wenn ein Text, ein Text eindeutig erkennbar ist, ist es ein schlechter Text?
Nein. Auf gar keinen Fall. Also ich sage es bei mir, warum ich das jetzt frage. Wenn ich irgendwo auf Content stoße, ob das ein Blogpost ist, ob das irgendwas in Social Media ist, was für mich, der natürlich viel mit zu Texten arbeitet, immer sehr, sehr schnell erkennbar ist als KI generiert. Bei mir führt das in der Regel dazu, dass ich's wegsebe. Wenn nicht irgendwo ein Disclaimer ist, so hinsichtlich, habe ich KI genutzt, um das zu strukturieren, sind meine eigenen Gedanken. Wenn da kommt jetzt eine eine Wall of Text, die potenziell KI generiert ist, dann skippe ich es, dann lese ich es mir, dann lese ich es mir gar nicht durch, weil ich dann denke, ja gut, da kann ich auch selber die KI fragen, da brauche ich mir jetzt keinen Reddit-Post durchlesen wo irgendjemand was mit KI generiert hat oder ein Informational Post, der offensichtlich mit KI geschrieben ist. Dann denke ich, was für einen Mehrwert bietet mir das jetzt häufig? Ja, wir müssen da unterscheiden, was meinen wir unter erfolgreich, ob ein KI-Text erfolgreich sein kann, wenn der schlecht geschrieben ist.
Hier würde ich nur eine Erkenntnis reinbringen, dass kaum einer so durchleuchtet oder überhaupt sich damit beschäftigt, was aber ein Fakt ist, das wussten wir lange nicht, aber das ist jetzt auch ein Fakt geworden durch diesen Google-Leak, das ist 2024, dass die Marken, starken Marken können sich viel mehr leisten als die Startups oder als Firmen, die jetzt keine starken Marken sind. Und da funktionieren auch, da kann man auch mit niedrigerer Qualität gute Platzierungen in SEO erreichen und auch in GEO auf jeden Fall. Was das aber dann für die Conversion Rates bedeutet, wie du es angedeutet hast, Das ist eine andere Geschichte.
Da gebe ich dir recht, dass mittlerweile, wenn ich so einen Text sehe, weiß ich sofort ob der mit KI geschrieben worden ist oder... Ja, im meisten Fall ist es einfach zu erkennen und dann kann mich so ein Unternehmen schon das Kunden verlieren. Das muss aber nicht bedeuten, dass jeder das so sieht. Und das muss auch nicht bedeuten, dass jeder so schlechte Texte dann kreiert mit KI. Aber das, was für Google und für language models funktioniert, muss jetzt nicht unbedingt heißen, dass das auch den User davon überzeugt, dass er den Einkauf abschließt.
Bin ich voll bei dir. Wie? Sorry. Ich wollte nur noch einen Satz hinzufügen. KI bietet uns ja auch unzählige andere Möglichkeiten, einen Text aufzuwerten. Nicht nur mit dem Text, sondern auch mit Gamification, Bilder sowieso. Tabellen lassen sich viel schneller erstellen, Strukturierung und Styling geht viel, viel besser. Und auch das Chunking in einzelne Paragraphen, einzelne Abschnitte, einen langen Text lesbarer machen, das geht auch viel viel schneller und viel besser als es je ginge. Also KI ist nicht nur Text. Ja, wichtiger Punkt.
Jetzt, wir gehen davon aus, dass Google sehr sehr genau weiß, welcher Content KI generiert ist und welcher nicht. Zumindest denke ich, das sollte eine Grundannahme sein, mit der man heutzutage reingeht. Wir wissen auch über gewisse Watermarking-Techniken, die auch gar nicht so leicht rauszukriegen sind. Da gibt es natürlich auch Versuche und das ist wieder mal so ein bisschen, wie sagst du, Jäger und Gejagter. Aber wir lassen uns mal die Hypothese nehmen, dass Google ganz genau weiß, welcher Text KI ist und welcher nicht. Und aktuell sehen wir wiederum, dass KI-generierte Texte, wenn sie gut gemacht sind, gleichwertig funktionieren wie andere Content. Wie seht ihr das zukünftig und was gibt ihr den Kunden, mit denen ihr arbeitet, wie man mit diesem Thema umgehen sollte?
Also ich bezweifle, dass in der Zukunft noch irgendjemand Texte selber schreiben wird. Das wird sehr, sehr selten und wenig vorkommen, weil das kannst du zukünftig nicht mehr bezahlen. Weil du ganz genau weißt, wenn ich mich jetzt hinsetze, brauche ich drei Stunden für den Text, aber die KI macht es in drei Sekunden, bzw. ich habe initial Zeit investiert in so einen Standardprompt und dann habe ich das Ding halt da. Das heißt, keiner wird sich mehr hinsetzen und Texte schreiben drei Stunden lang. Das heißt, es kommt am Ende auf die gleichen Kriterien an, wie es vorher beim Kunden auch drauf ankommen.
Uniqueness, Mehrwert, was ist der Value, der jetzt um die Ecke kommt für den Nutzer, wie interagiert der Nutzer mit dem Content, liest er den, scrollt er durch. Das sind auch Dinge, die aus dem Leak herauskamen. Was im Verweildauern, Bounce-Rates, unabhängig davon, ob der... Wir haben auch viele Contents gelesen, die halt manuell geschrieben waren, die genauso shitty waren oder schlimmer waren, die hohe Bounce-Rates haben, die dann auch nicht performen. Also das ist glaube ich nicht das Kriterium, was Google sich überlegen muss halt, ob sie diese Diese soft KPIs, die wir bis jetzt immer als sehr, sehr soft wahrgenommen haben, sowas wie Bounce-Rates, Scrolltiefe, Interaktion mit der Webseite, mit dem Content itself, ob die vielleicht stärker in die Bewertung einfließen jetzt noch, weil jetzt Content-Generierung on scale wesentlich einfacher geworden ist und quasi Content auf Steroiden produziert werden kann.
Das heißt, Google muss seine KPIs anziehen und genauer hingucken. Und da trennt sich dann wieder die Spreu vom Weizen von gut generiertem Inhalt zu schlecht generiertem Inhalt, wie es früher manuell geschriebener Content auch war. Da hast du mit 10 Copywritern, 20 Copywritern gearbeitet, jeder hat 20 Texte geliefert, dann hast du deine 400, 500 Texte gehabt, je nachdem. Und dann ging es auch darum. 10 waren richtig gut und 490 oder 390 Texte eben nicht.
Viele Ängste, die damit verknüpft sind, Google weiß ganz genau, ob ein Text mit KI geschrieben worden ist, sind unbegründet. Mindestens Stand jetzt, Stand heute. Erstmal, weil Google hat ja eigenen SynthID-Identifier für die Texte. Das gilt aber nur für die Texte, die mit Google KI geschrieben worden sind. Wenn man sich damit ein bisschen stärker beschäftigt hat, wird man da sofort sehen, Google eigentlich nur eigene Texte und eigene Assets als KI erkennen kann. Und zweitens Google sagt auch offiziell, wir haben ja nichts gegen KI generierten Texte. Aber der User muss halt zufrieden sein.
Die mussten ja einen Mehrwert bieten. Und somit würde ich mich jetzt überhaupt nicht damit beschäftigen, ob eine Gefahr besteht alleine deswegen, weil die Texte KI generiert sind, aber eine Gefahr besteht, wenn die Texte Scheiße sind. Und das, was Oguzhan auch gesagt hat, da führt ja kein Weg an die KI vorbei. Und Mehrwert wird jetzt nicht mehr von Textern, die eigene Recherche machen kommen, sondern durch Inhalte, die auch Reach-Inhalte sind und eigene proprietary Inhalte kommen, die deine Landing-Page-Werte für den User machen. Und die User-Signale, das wissen wir, das ist die große Stärke von Google.
Das macht ihn auch stärker als jeden anderen. Der hat ja mehr Signale als jeder andere auf diesem Planeten, über User-Verhalten und Chrome und alles Mögliches. Und etwas, was aus diesem Leak auch rausgekommen ist, es gibt einen Multiplier für deine SEO-Stärke, wenn die User auf deine Webseite eine weitere Aktion vornehmen. Also das spielt Conversion Rates und Time on Site spielt eine sehr, sehr große Rolle und die werden da der jenige gewinnt, der das Spiel auch verstanden hat.
Hat jemand von euch sich Moltbook angeguckt oder verfolgt. Ja. Und was denkst du? Ich hoffe es immer noch, dass das meiste... Hat das mitgekriegt, was geht? Das war diese komplett auf Autopilot laufende KI, oder? Ja, das ist dieses Facebook für Agents. Erst ist es ja Clawdbot, dann hieß es Moltbot und dann jetzt heißt es OpenClaw. Ist quasi ein Agentic System, das sehr sehr gut, das sehr sehr autonom läuft dass es sich mit mit WhatsApp und Pipapo verbindet, und es gab die Seite Moltbook, da haben sie quasi ein Social Networks für für KI-Agenten gemacht. Das heißt, wo sich einfach nur Agenten mit Agenten unterhalten haben, quasi best example for dead internet theory, oder das mal so als Showcase. Sehr interessant auf jeden Fall als Experiment.
Also wenn wir es nicht schaffen, mit KI-Texten das Internet noch mal kaputt zu machen, uns und Agents auf jeden Fall. Wir haben uns in den letzten 15 Jahren viel Mühe gegeben. Ich meine, mit diesen agentischen Systemen wird es meiner Meinung nach schon nochmal echt interessanter, weil halt diese Systeme sich teilweise selber bauen können, diese Systeme Prozesse entwickeln können. Das heißt, jeder ohne Wissen kann quasi sich sowas installieren und quasi Müll mal das Internet zu als Voice Prompt irgendwo reingeben und sein Agent mögt irgendwo das Internet. Also ich glaube schon, dass das zu erheblichen Problemen irgendwo führen wird. Weil natürlich viel, viel mehr, wir werden ja schon die letzten, du hast mir das glaube ich mal am Anfang, als wir zusammen gearbeitet haben, diese Statistik, die mir bis heute irgendwo im Kopf geblieben ist oder gesagt, dass irgendwie in einer Woche wird so viel Inhalt produziert wie der gesamten Menschheitsgeschichte bis 2000 hin. Das potenziert sich ja in dem Fall. Das heißt, der Noise, der da draußen gefiltert werden muss, ist umso größer.
Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass die KI in der Lage sein wird, viele von denen, was wir heute besprochen haben, das viel an Prozesse liegt. Hast du eine Web-Recherche noch mit drin? Hast du Validierungsprozesse? Hast du eine Datenbank, auf die zurückgegriffen wird? Guidelines und so was. Wenn du davon ausgehst, in ein, zwei, drei Jahren kann die KI das ohne irgendwelche Fachkenntnisse von selber, dann wird das schon ein sehr spannendes Thema werden. Wenn sie eine Datenbank selber aufbaut, wenn sie eine Ressourcen zu recherchieren, Daten zu extrahieren, in eine Datenbank selber reinzuschreiben und dann daraus dann wieder neue Inhalte generieren kann, Zusammenhänge erstellt, Werte schafft. Das wird sehr spannend. Also das Thema sehe ich in wahrscheinlich ein bis zwei Jahren realistisch.
Ja, bearbeiten ja selbst teilweise an so Geschichten. Luke uns nicht ahne Raoul, das kommt in einem Monat. Ich rede ja nicht von wann wir das haben, sondern wann das der Otto Normalverbraucher hat. Ja, das stimmt. Ich sehe dich schon in einer Nacht-und-Nebel-Aktion am Sonntagabend und du pingst. Jungs, ich habe was Geiles gebaut.
Sehr gut, es macht Spaß in dieser Zeit zu leben. Erinnert mich an die Zeit an der Grenze 2000, 99, 2000, wo ich mit SEO angefangen habe. Es macht richtig Spaß dabei zu sein an der vordersten Front. Wir schreiben da mit die Geschichte der Zukunft von SEO und GEO und ich glaube es lohnt sich am Ball zu bleiben. Es lohnt sich auch diesen Podcast zu abonnieren und es zuzuhören. Manchmal haben wir bessere Laune, manchmal sind wir ein bisschen grimmiger, aber heute war eine sehr lustige und gute Session hat unser Blut wieder ein bisschen zum Kochen gebracht wegen all den Blackhat-Geschichten. Ja, wir sind schon ein bisschen da. Ja, ja, ja. So sind wir aufgewachsen.
Was ist, wir wollten ja mit Tipps aufhören. Was ist als Blackhat der ersten Stunde, was ist d
ein Tipp an die nächste Generation? Was gibst du weiter? Ein Tipp an die nächste Generation? Was gebe ich weiter? Ich kann dir das nicht antworten, weil nächste Woche werde ich schon wieder einen anderen Tipp haben. Was ich für heute sagen kann ist, nutzt die verdammte KI, nutzt sie nicht doof und wenn ihr Fragen habt bei der Generierung von Texten, dann sagt einfach, dann redet mit KI, dass sie das halt für euch optimieren soll, dass sie das anpassen soll. Lernt auch zusammen mit KI. Es ist nicht einfach, es dauert, aber sonst kommt auf uns zu. Wir machen das für euch. Wir haben da einen gewissen Vorteil, der nicht so klein ist. Aber beschäftigt euch damit und vertraut an euren Instinkten. Wenn ein Text, wenn ihr zu Texten kommt, wenn der sich dann gut anhört und gut anfühlt, wenn ihr ihn generiert habt, egal wofür, Dann wird das die gleiche Qualität haben, als wenn ihr das irgendwo bezahlt habt. Aber es wird euch kosten. Das wäre meine Zusammenfassung für heute ein Mitbringsel für alle.
Hast du noch einen Tipp? Im Zeitalter von KI und Beeinflussung der Ergebnisse kann ich sagen, kümmert euch um eure Citations. Ja, kümmert euch um eure Citations. Das ist wahrscheinlich eine der Geschichten, die noch am einfachsten umsetzbar sind aktuell, wo du nicht so viel Brain für brauchst und wo du wahrscheinlich auch Ressourcen nutzen kannst, die du bis jetzt im SEO auch schon benutzt hast. Das heißt, das ist wahrscheinlich eine der ersten und einfachsten Dinge, die du tun kannst.
Oder für die, die vielleicht nicht wissen, was Citation sind, vielleicht kurz in einem Satz. Früher waren es die Backlinks im Bereich SEO. Dass du hingegangen hast in Link Buying, Link Building, was auch immer betrieben hast. Verschiedenste kreative Motoren auch angewendet hast. Und heute sind es die Citation, das heißt die bloße Erwähnung einer Marke innerhalb eines Textes in einem positiven Umfeld ist schon förderlich und das ist das einfachste Mittel, was man heute schon tun kann, um einen Beitrag zu seiner Sichtbarkeit innerhalb dieser LLMs zu leisten.
Dann nenne ich auch noch mit einem Tipp. Probiert Sachen selber aus, testet. Weil nachlabern, was ihr 100 mal auf LinkedIn oder sonst was liest, was John Mueller zum 100. Mal sagt, was irgendwer sagt und das einfach blind nachzublappern, ohne es zu validieren, das macht überhaupt keinen Sinn. Kein Sinn. Gerade heutzutage ist so viel in Bewegung und wir sehen wieder so viele Möglichkeiten, so viele Chancen. Probiert es durchaus, probiert es mit einem kleinen Projekt, mit irgendwas, wo es nichts zu verlieren gibt. Aber die Erkenntnisse, die man dort macht, das ist extrem wertvoll und sind echte Insights.
Sehr gut. Wir haben ein paar Sachen mitgegeben. Das Motto heißt einfach machen. Und wir haben auch ein paar andere Sachen, ein paar andere Kunden, die uns kümmern müssen. Somit schließen wir die heutige Runde. Es hat Spaß gemacht. Vielen lieben Dank und dann alle, die das zuhören, abonnieren, leitet das weiter, kommt auf uns zu, schlägt neue Themen vor. Wir sind ja jede Woche für euch mit einem neuen frischen Podcast da. Also vielen Dank und bis demnächst. Tschau Leute. Tschüss. Tschüss.

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