Buzzmatic
Folge 7

Agentic Agency 2026: Skills, Crawler & der Kampf gegen KI-Slop

HostsOguzhan, Raoul, Sebastjan
Veröffentlicht
Dauer26 Min.
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Audio · Riverside
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Kurz gesagt

Worum es in dieser Folge geht

Sechs verschiedene Wege, eine Webseite zu crawlen, stecken in dem Agentensystem, das Buzzmatic gerade aufbaut. Lässt du der KI die Wahl, greift sie sich blind einen davon heraus, und damit steht die Frage im Raum, wie viel Freiheit so ein System verträgt. Genau der gehen Raoul, Oguzhan und Sebastjan nach, mit ihren eigenen Aufbauten aus den letzten Wochen. Es geht um ein lokales Gehirn aus tausenden geprüften Dokumenten in einer Vektor-Datenbank, um Skills als neues Alphabet, um Headless Screaming Frog und um die Frage, was der Claude-Code-Hype für n8n bedeutet. Am Ende reicht die Zeit nicht, und die letzte offene Frage der Runde ist, wie lange Ramadan noch dauert und ab wann wieder geflucht werden darf.

  • Ein paar tausend Euro sind vor einigen Wochen für genau das verbrannt, was jetzt eine Vektor-Datenbank löst. „Nicht das Smart Way, sondern den dummen Weg mit dem Kopf durch die Wand“, lautet das Fazit über diesen Versuch aus der eigenen Runde.
  • Tausende geprüfte Dokumente wandern vektorisiert in eine Datenbank, von wenigen Kilobyte bis zur 20-MB-Präsentation. Sebastjan beschreibt, wie das System dabei Verknüpfungen findet, auf die man selbst nie gekommen wäre.
  • „Ich sehe das ein bisschen anders.“ Sebastjan hält n8n vor, nie Agentic-first gewesen zu sein, während Raoul dem Unternehmen gute Chancen ausrechnet, weil kaum eine Firma ihren Mitarbeitern einen lokalen Coding-Agenten mit Dateizugriff in die Hand gibt.
  • Markdown-Dateien halten sich laut Sebastjan schon über 20 Jahre, und er traut ihnen weitere 20 zu. Skills nennt er das neue Alphabet der Agentic-Welt, weil dasselbe Format in jedem Modell funktioniert.
  • Du musst der KI nicht sagen, dass sie Screaming Frog nehmen soll, und XPath oder Regex erwähnst du auch nicht. Raoul zeigt, wie weit das trägt, und wo es kippt, sobald mehrere Werkzeuge zur Auswahl stehen.

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Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Buzzsozial, unserem Podcast zum Thema SEO, GEO und alles, was mit AI zu tun hat, über unsere internen Entwicklungen, über die Themen die wir draußen mitnehmen und die Highlights aus unserer Woche würde ich mal sagen. Und heute machen wir wieder eine relativ spontane Runde. Sebastjan ist wieder mit dabei, Raoul ist dabei. Ich glaube die letzte oder vorletzte Folge war ich nicht dabei, ich war ausgefallen. Sebastjan nicht mal unter uns. Ich hoffe, ihr hattet eine schnucklige Runde, aber heute crash ich wieder und wir sind wieder zu dritt. Das Trio ist wieder vereint. Heute wollen wir es wieder spontan machen. Jungs, wie geht's? So weit so gut. Wie geht's dir Sebastjan in Slowenien?
Sehr, sehr, sehr gut. Frühling ist gerade eingetroffen und ich hab's satt. Was bedeutet das? 13-14 Grad draußen und kein halber Meter Schnee wie noch vor fünf Tagen. Okay, also der Frühling scheint auch heute in Berlin angekommen zu sein. Wir hatten 15 Grad. Meine Eltern haben mir gesagt, sie haben in Aachen erwarten sie zum Wochenende 18 bis 19 Grad. Also wir hier auch. Nein. Tatsächlich, ja? Frag mal dein AI-Tool Claude oder was auch immer, ob das auch stimmt. Ich habe keine Wetterintegration bisher drin. Das wäre eine Idee für die nächste Skill.
Wir kriegen 17 Grad am Samstag. Das ist ja schon wieder für Raoul quasi oben ohne Temperatur. Kommen wir zum Punkt oder zum Thema. Was war denn so eins der Highlights der letzten Tage, die uns beschäftigt haben im Bereich AI und SEO?
Ich weiß Sebastjan, du hast heute morgen von etwas berichtet. Da bin ich hellhörig geworden. Kannst uns da zwei, drei Sätze zu sagen. Ja, gerne. Agentic Agency ist ja voller Munde und das wird uns Raoul auch was darüber erzählen. Aber was mich da voll überrascht hat, ist, wie eigentlich ausgereift die Technologie ist, auch lokal, ohne Halluzinationen mit Massen an Dokumenten kommunizieren können, ohne dass man dabei einen Large-Language-Model-Kontext überfordert. Also man liest und hört und sieht vieles, aber wenn man einmal das selber durchgemacht hat, dann ist es doch am Ende einfacher als es scheint und es funktioniert auch besser als man sich so vorgestellt hat.
Jetzt machst du mich neugierig. Du machst mich neugierig. Also für alle, die sich nicht so tief mit der Thematik auskennen, wir bauen gerade ein lokales Gehirn für einen Kunden auf. Was bedeutet lokales Gehirn? Das bedeutet, dass man aus diesem Pool an Wissen, sowohl internes Wissen des Kundens als auch externe geprüfte Quellen da ein Volda oder Volt oder Gehirn bauen, aus dem man für die nächsten Monate, wenn nicht Jahre, immer wieder schöpfen kann, einzigartige Inhalte, spannende Inhalte zu erstellen. Und das Interessante dabei ist, dass diese Systeme so aufgebaut sind, dass man dadurch Verknüpfungen zwischen einzelnen Wissenspools und einzelnen Dokumenten erkennt und herausholt, auf die man sonst selber nie gekommen wäre.
Das ist einfach das Gehirn und das andere ist, wie baut man jetzt einen eigenen Agent herum herum, der immer schlauer ist und sich auch merkt, was aus diesen Verbindungen in diesem Gehirn du höher schätzt und das, was eigentlich dann nicht so geil ist. Und beim Wissenlernen kommt man in ein paar Monaten auf so einen wo man hochqualitativ ist. Man hat da einen Profi-Experten, der sich mit dem Unternehmer auskennt, mit allem, was ein menschliches Gehirn nie zusammenfassen kann und auf Verknüpfungen kommt, die sau spannend sind. Also wenn wir jetzt konkreter werden, heißt es, wir haben jetzt ein Problem und zwar, dass wir nicht Experten sind, wie so oft in unserem Consulting-Business, in dem Themenbereich, wo der Kunde unterwegs ist. unterwegs ist.
Das ist ja eine der größten Herausforderungen bzw. eine der größten Skills, die du als Consultants hast, dich rein zu denken. Und dieses Rein-Denken erfordert immer sehr viel Zeit und Aufwand. Und dieses Rein-Denken können wir natürlich immer nur im begrenzten Maße, vor allem wenn die Themen kompliziert werden. Wenn es technische Themen sind, medizinische Themen sind, Versicherungsthemen sind, Finanzthemen sind etc. Wir sind nicht Experten in dem Bereich, aber müssen es irgendwo immer können, um den Kunden zu verstehen. So wie ich heute morgen verstanden haben. Du suchst hier top Quellen raus oder sagst, diese Quellen sind die besten Quellen zu diesem Thema, die man finden kann.
Das können Studien sein, was auch immer von Wissenschaftlern, Universitäten, whatever. Trusted sources. Du zapfst sie an. Das sind tausende von Dokumente. In unterschiedlichen Formaten. In unterschiedlichen Größen, manche wenige Kilobyte, andere Größe 10 MB, 20 MB, Powerpoint-Präsentationen, die mit Folien sein können, die riesig sein können. Und dann vektorisierst du das, das packst du in eine Datenbank rein und dann machst du was.
Dann ist das quasi dein Gehirn und deine KI, geht da drauf und holt sich die Information, die sie braucht, je nachdem, was du für eine Anfrage stellst. Frage stellt. Stell ich mir das richtig vor. Ja, genau. Was macht das System jetzt anders als einfach eine KI in die freie Welt laufen zu lassen und von ihr sicher die Dokumente selber interpretieren, ist erstmal, du hast eine volle Kontrolle darüber, was der Input deiner KI ist. Das sind ja deine Dokumente, die sind gevettet sozusagen. Und zweitens, du benutzt nicht so viele Tokens, weil die Die Vektor-Datenbank, die verknüpft dir semantisch im Sinne von Begriffen deine gesamte Ordner und Dateien zusammen und somit muss sich dann die KI, die da drüber liegt und mit diesem Brain kommuniziert, nur noch Teile von dem holen, um sich ein ganzes Bild zu machen, anstatt jedes einzelne Dokument vollständig auslesen zu müssen und mit jeden anderen vergleichen zu müssen.
Und somit sparst du Context-Window und damit ist deine KI noch viel schlauer als sonst wäre und du hast eine Kontrolle über Information und Output. Ja, stark. Ich finde es spannend. Da gibt es sehr viele Use Cases, die mir gerade durch den Kopf gehen, wo ich in der Vergangenheit gestruggelt habe. Ich glaube vor einigen Wochen habe ich ein paar tausend Euro verballert, um halt genau sowas zu machen, aber halt nicht das Smart Way, sondern den dummen Weg mit dem Kopf durch die Wand. So wie das so oft bei mir hat auch funktioniert, aber war natürlich noch nicht bei 100 Prozent was die Effizienz angeht.
Die Qualität war auch okay, aber die Effizienz und wie man Geld verbrennt und verbrennen kann, das natürlich unheimlich dann. Ja, cool Insights. Ich bin gespannt, was du für Neuigkeiten dann in den nächsten Wochen mit mit was für learnings hast ich freue mich darauf von dir zu sehen und auch zu lernen halt wie das ganze funktioniert um es dann auch vielleicht für andere aufzusetzen andere Themen zu machen das wäre super nice aber ich weiß auch, dass Raoul seit einigen Wochen an Themen arbeitet die unsere Agency auch weiter bringen sollen was dann auch für alle interessant in unserem nächsten Rise and Rank dann auch zum Thema wird Rise and Rank ist das Frühstück, was wir am ersten Donnerstag jeden Monat hier bei uns veranstalten.
Ihr kommt rein. Wir haben Croissants, Nutella mit Palmöl. Trauben gibt's. Trauben gibt's. Manchmal gibt's sogar Erdbeeren, wenn wir auf Luxus machen. Und dann hält Raoul und oder ein Kollege, jemand, der möchte, einen Vortrag zu einem interessanten, spannenden Thema. Das ist unser Rise and Rank. Nächste Woche geht es um Agentic, das Hype-Thema 2026 und insbesondere wie das für SEO verwendet wird. Ganz und für Marketing-Use-Cases. Da sind wir selber an einigen Sachen dran, schon seit einigen Monaten. Das war mit den Prozessen arbeiten. Jetzt nimmt das Ganze extrem Fahrt auf.
Ich finde es immer lustig, wenn du so ein bisschen guckst, wie so Bubbles funktionieren. Letztes Jahr waren sie alle auf n8n, dieses Jahr sind sie alle auf Claude Code. Wir haben beides noch im Einsatz Claude Code auch schon seit geraumer Zeit. Du siehst halt natürlich, wie sich das alles wandelt, wie alle auf Themen drauf springen. Du erkennst auch relativ schnell, wenn du mit den Sachen im Detail arbeitest, was führt wohin, was ist eine Spielerei. Sicherlich ist das was, wo wir uns alle entwickeln, aber das ist ein extrem spannendes Thema.
Da siehst du, wo du... Erzähl mal ein bisschen aus dem Nähkästchen. Du hast jetzt viel drumherum geredet. Was konkret hat dich die letzten drei Wochen beschäftigt? Was haben wir gemacht? Im Endeffekt ein agentisches System aufzubauen, mit dem wir viele Tests erledigen können, das maximal flexibel ist. Aber auch, ich meine, man hat er gesehen, wie jetzt OpenClaw, Moltbot, wie whatever durch die Decke gegangen ist. Was wir versuchen ist das Ganze deutlich systematischer zu machen. Was wir merken ist, wenn du der KI sehr viel Freiraum gibst, dann macht die zwar sehr viel, aber es kommt auch sehr sehr viel Mist draus.
Das heißt am Ende hast du eigentlich relativ viel Arbeit wieder aufzuräumen, was die KI fabriziert hat und wenn du dann mal irgendwie einen 50-seitigen Report, wo du nicht weißt, auf was kannst du dich da verlassen und auf was kannst du dich nicht verlassen, dann hast du nicht wirklich so viel Zeit gespart, weil du am Ende viel nacharbeitest.
Und das Problem versuchen wir zu lösen, dass wir Sachen systematischer angehen, Sachen geordneter angehen, Sachen mehr auf unsere Prozesse münden. Also ich glaube, wenn nächste Woche reinkommt, wird ein paar sehr, sehr interessante Sachen zu sehen. Du hast eben n8n angesprochen. Ich habe mich selbst schon dabei ertappt, dass ich jetzt die ersten Flows, die ich in n8n hatte, dann übertragen habe in unser neues System. Das Claude Code gegeben habe und gesagt habe, ey check mal den Flow, den ich gebaut habe. Das kannst du bestimmt besser und effizienter und on scale.
Da hat er es nachgebaut und funktioniert perfekt. Jetzt bin ich nicht der Einzige, der auf den Trichter kommt, die Sachen, die er einmal irgendwo anders gebaut hat zu übertragen und dann on scale auszuführen. Was glaubt ihr, was für ein Effekt das jetzt für n8n hat als Unternehmen, die jetzt vor kurzem noch ein paar Millionen als Investor bekommen haben und wo jetzt Claude Code so stark ist und auch Gemini immer stärker wird bei diesen Themen, Prozesse abzubilden. Seht ihr da eine große Gefahr für die? Fängt das schon an, gefährlich zu werden oder sind wir jetzt, weil wir so nah an dem Thema dran sind, so eine der ersten, die damit loslegen und das sich entdecken.
Das ist ein spannendes Thema aus meiner Sicht. Sicherlich, was du merkst, dieser große Hype, den es letztes Jahr um n8n gab. Ich weiß nicht, wie viel davon auch in irgendeiner Form bezahlt wurde. Aber du siehst einen Haufen von diesen Creatoren, die quasi pure n8n gemacht haben, die jetzt auf, wir machen Videos über Claude Code rübergehen. Das heißt, da werden die sicherlich so etwas merken, was diesen Hype, dieses Marketing angeht. Ich glaube, dass viele von diesem n8n-Hype aus dem letzten Jahr, dass die gar keine bezahlenden Kunden geworden sind von n8n, sondern viele selber gehostet haben, was natürlich extreme Netzwerkeffekte für die bedeutet hat, aber am Ende kein Geld verdient wurde in diesem Bereich. wenn es um das Thema Enterprise, Firmenutzung geht, da gehen die Kosten für n8n auch gewaltig nach oben. Ich glaube, da ist schon noch, neben dem das n8n natürlich auch, agentic Macht.
Das ist jetzt was anderes als Claude Code oder auch, ich glaube, Cowork ist eher noch mal das, was n8n noch mal mehr Probleme machen kann. Weil die nicht jedem Mitarbeiter Claude Code in die Hand geben und sagen, lasst lokal einen Coding Agent laufen, der auf alle Files Zugriff hat, um das Agentic zu nutzen. Ich glaube, das ist kein großes Risiko für n8n, sondern n8n hat eigentlich noch eine gute Chance, das in einer strukturierteren Form zu machen, das in einer kontrollierteren Form, in einer kontrollierteren Umgebung zu machen.
Da wird auch das Geld verdient. Wie siehst du das, Sebastjan? Was ist deine Meinung? Ich sehe das ein bisschen anders. Was uns jetzt die Zeit gezeigt hat, insbesondere mit OpenClaw, sobald man eine technische Hürde aus diesem Agentic-Prozess rausnimmt, explodiert das Projekt. Die Leute sind echt nicht technisch versiert und n8n ist halt nicht Agentic-first gewesen. Die versuchen sich anzupassen und etwas was sich rasant schnell entwickelt. Und sagen wir so, im schlimmsten Fall, die werden von uns ein paar Euro weniger bekommen. Das steht klar. Aber was bedeutet das für das Unternehmen selber?
Das weiß ich nicht. Aber alles geht in die Richtung, sobald du diese händische Skills, IT Skills, raus aus dem Prozess nimmst, adaptieren das viel mehr Leute, als das je der Fall war. Und jetzt noch etwas, was vielleicht wir, wir wissen ja das kaum, wir sind schon sehr, sehr an der Spitze von vielen, was weltweit passiert.
Wir haben ja auch alle Models, wir testen, tun. Das ist echt beeindruckend, aber auch beängstigend, wie wenig die Kunden davon wissen, was man damit machen kann und wie man das einsetzen kann. Eine Sache, die scheint mir ziemlich stabil zu sein in diesem ganzen Prozess sind die Skills. Die Skills, die kann man in eine oder andere Art in jedem Modell irgendwie verwenden. Die Markdown-Dateien funktionieren ähnlich und das ist die neue Alphabet der Agentic-Welt zurzeit. Mal gucken, wie lange das hält, aber die Skills, die halten sich schon taff vor seit 20 Jahren, wenn man die MD-Dateien sich anschaut, die sind ja wirklich über 20 Jahre. Die wird es in 20 Jahren noch geben. Texte mit ein bisschen erweiterter Formatierung.
Das ist here to stay. Und ich kenne keinen besseren, größeren Meister in skills als unseren Raoul. Eine perfekte Brücke zu dir, Raoul. Perfekte Brücke. Ja, was soll ich sagen? Danke für das Lob vom Meister. Ich glaube, das ist ein mega interessantes Feld. Ich glaube, das Format, das Anthropic in die Welt gesetzt hat und das ja auch geöffnet hat, ist erstmal hier, um zu bleiben, weil es wahnsinnig flexibel ist. Du kannst spezialisierte Anweisungen geben. geben. Du siehst ja auch, alle springen darauf auf. Cursor ist darauf aufgesprungen.
OpenClaw, OpenClaw heißen sie jetzt? OpenClaw. Ne, Moltbot. Egal. Drei Namen haben die. Aber die setzen ja auch auf Skills. OpenAI hat das adaptiert. Das ist einfach ein Format, dass das sehr logisch ist, dass es auch sehr flexibel ist. Das heißt, du kannst über reine Anweisungen gehen.
Das ist einfach nur eine Anweisung in einer Textdatei. Aber du kannst das auch mit Skripten koppeln, sodass die KI das lesen kann und versteht, wie diese Skripte zu verwenden sind. Und damit kannst du ganz unterschiedliche Sachen machen. Also als Beispiel, was mich so am Anfang wirklich beeindruckt hat, wir können komplett Headless Screaming Frog steuern. Also kannst der KI sagen, geh mal auf diese Seite, crawl diese Seitenbereiche und die KI macht das, zieht dir die Exporte, werte diese Exporte dann auch aus. Ich überlege, wie wir vorher noch Regex gebaut haben, Screaming Frog und keine Ahnung was alles. Du formulierst es als Text, was du brauchst, geh auf diese Seite. Ich brauch von diesem Seitentyp immer dieses Element.
Du musst ihm nicht mal sagen, dass er Screaming Frog nutzen soll. In deinem Skillset erkennt er dann, okay, da ist Screaming Frog. Also nutze ich das, dann legt er los, macht die, weiß ich nicht, ob er einen XPath oder einen Regex macht, wie auch immer. Findet dann die Seitentypen, holt sich genau den Content, den du brauchst. Ohne dass du jemals XPath, Regex, Screaming Frog erwähnen musstest, hat er sofort verstanden, welche Lösungen zur Verfügung stehen und wie er es lösen kann. Und das ist der Killer. Das ist die Stärke, aber auch die Schwäche gleich. Also so als als als als Kleine Einblick in unserem Agentsystem haben wir glaube ich sechs verschiedene Möglichkeiten, Webseiten zu crawlen. Das heißt, das sind das sind Browser Automatisierungsagents.
Das sind das sind zwei Crawler, die wir drin haben. Das sind Scraping fokussierte Sachen, die quasi auf ein Proxynetzwerk zurückgreifen. Alle haben seine Berechtigung in anderen Use-Cases. Wenn du der KI nur sagst, guck dir diese Seite an, dann greift er sich blind einen raus, den er für am besten erachtet. Und das passt halt nicht immer. Das ist nicht immer die beste Lösung, sondern da sinnvolles Know-how reinzugeben zu sagen, jetzt möchte ich, dass du genau so vorgehst und so vorgehst und so vorgehst. Aktuell sind wir zumindest, Gott sei Dank noch, was das rein fachliche auf diesen Themen angeht, halt besser als die KI.
Das heißt, die KI ist sehr fleißig, die KI ist sehr schnell, die kann sehr, sehr viel machen, aber die Entscheidungsfindung ist meistens noch nicht so gut. Das heißt, da kannst du, stellst dir halt vor, wie ein paar Junior-Mitarbeiter, die zwar sehr fleißig und smart sind, die das aber halt zum ersten Mal machen. Auch denen musst du vorgeben, dass das unsere SOP ist, macht das und das und das und das in folgender Reihenfolge und gib mir das im folgenden Output. Und nicht gib mir das in irgendeinem Output.
Raoul, das werden jetzt nur die CEOs und Agencies verstehen, was wir gerade erklärt haben. Führungskurk und mit Skills und direkt Headless und Steuern. Was mir auffällt ist, dass wir ganz wenigen sind, die sich damit so auskennen und das Wissen ist ja wichtig, aber es gibt ja auch Libraries von Skills, die du sofort dir herunterladen kannst und benutzen kannst.
Jetzt wäre meine Frage, was wäre deine Empfehlung für unsere Kunden, die sich erst mal damit anfangen zu beschäftigen, egal für welchen Use-Case, irgendwas Lokales, irgendwie verändern, whatever, lieber selber bauen oder vertrauen an irgendeine Library, wo 10.000 Leute schon was machen. Und unabhängig vom Sicherheitsrisiko, die irgendeine Library zu installieren und irgendein Skript auf deinen Computer zu laden, ist die Lernkurve halt auch gleich null. Wenn du sagst, ich ziehe mir da irgendwas rein und drücke dann irgendwelche Knöpfe, sondern zu verstehen, wie so Skills aufgebaut sind und funktionieren, das ist schon extrem hilfreich. würde anfangen mit den Skills, die Claude selber zur Verfügung stellt. Das sind glaube ich 21 Skills für ein paar Defuse Cases, aber auch eine für Excel.
Und in dieser Skill gibt es einen sogenannten Skill Creator. Diese Skill ist dafür gemacht andere Skills zu bauen. Fangen doch damit an. Versuch selber mal zu definieren, was du wirklich brauchst, statt irgendwas... Ich bin letztens auf ein Reddit-Thread gestoßen, wo einer eine Geo-Skill hatte. SEO Geo Skill mit irgendwie mehr als 1000 Downloads. Ich habe mir das dann angeguckt, was der da macht, und auch so viele Sachen, die einfach nicht funktionieren könnten. Dann war deine Kreditkarte leer. Nee, das nicht. Aber es war halt einfach irgendwie ein schnell zusammengeklatschter Quatsch.
Den Leuten, die sich nicht damit auskennen, den, die sich ziehen, denken total super Empfehlungen. Aber vom Aufbau, was da gemacht wurde, konnten gewisse Sachen. Es war viel Schrott drin. So, wie du sagst, wenn du dich mit auskennst, war viel Schrott drin und das macht natürlich keinen Sinn, dir irgendwas zu ziehen, wo dann halt einfach am Ende nur Slop produziert. Am Ende müssen wir realistisch bleiben. Wir sind jetzt auf der Seite, dass wir Consultant sind. Wenn du jetzt auf Kundenseite bist, dann brauchst du schon ein Team, das sich dedicated auseinandersetzt, weil es Zeit braucht.
Wenn ich überlege, wie wir mit den Themen angefangen haben, wie viele Stunden wir am Tag reingesteckt haben, 10, 12 Stunden und dann über mehrere Wochen hinweg, dann ist das glaube ich nichts, was du als Angestellter in einem regulären Unternehmen leisten kannst, wenn das nicht dein dedicated Job ist. Also wenn jetzt irgendwie SEO bist und nebenbei dich jetzt da einarbeitest, dann musst du wahrscheinlich sehr viel private Zeit investieren, um dir dieses Wissen anzuhalten. Weil viel trial and error ist. Viel trial and error. Also du machst vieles, dann merkst du erst, okay, diese 13 Wege, die ich jetzt gegangen bin, die waren die schlechtesten.
Und jetzt Weg Nummer 14, jetzt weiß ich, wie es geht, jetzt ziehe ich das Ding glatt und jetzt funktioniert es. Das ist Zeit. Weiß ich nicht so recht. Du hast ein bisschen Punkt, aber es ist auch natürlich eine philosophische Sache. Das erste, was Sebastjan uns damals beigebracht hat, nimm deine erste halbe Stunde des Tages, um dich in irgendwelche News einzulesen. Was wir Mitarbeitern auch eigentlich immer ermöglicht haben, ist, dass sie sich in irgendeiner Form ausprobieren können, dass sie sagen, sie müssen mit gewissen Sachen rumspielen, gewisse neue Sachen probieren, um dann Erkenntnisse zu haben.
Und ich glaube, das muss ein Unternehmen, es gibt diesen Produktivitätsgewinn, wenn du das sinnvoll einsetzt. Und das musst du eigentlich nutzen, um da am Ball zu bleiben. Wenn du jetzt vor einem Jahr mal einen KI-Kurs besucht hast und dir so ein paar Sachen reingelernt hast, ja in dem Jahr ist so viel passiert. das heißt das Wissen ist sowas von outdated heutzutage. Nee, das war halt ein Endprozess. Du musst eigentlich jedem die Möglichkeit bieten, das Skillsystem ist super, weil da kann jeder für sich im ganz Kleinen was machen. Du musst ja nicht so ein System hinstellen, wie wir dahingestellt haben.
Ja, Leute, interessant, aber ich sehe auch gerade, wie unsere Zeit, die wir uns sonst mal vornehmen, von circa 20 Minuten, schon leicht überschritten haben. Da würde ich hier einen Cut machen. Ich glaube, es gibt ein paar Gedankengänge, die wir für den nächsten Podcast auch wieder mitnehmen können, wo wir ein bisschen rumspringen können. Ja, wir werden noch ein bisschen was, glaube ich, ändern im nächsten Podcast. Das mache ich ja schon bei dem vor. Mr. Prozess hat schon wieder neue Prozesse im Kopf. Dürfen wir endlich fluchen? Nicht von mir, Mann. Es kommt nicht von mir. Dürfen wir endlich fluchen? Ich glaube, mal schauen. Mal gucken, was geht. Es ist Ramadan. Wie lange ist Ramadan rum? Ich glaube, am 26. Dandel können wir wieder.
Die Stunde lang! Sebastjan, wir dürfen ja. Aber wir wollen jetzt vor Oguzhan nicht fluchen. Mit ihm nicht fluchen. Aber drei Wochen. Ja, ca. drei Wochen noch, dann geht es wieder los. Wir halten durch. Ich danke euch. Also Leute da draußen, bleibt dran. Das war unser Podcast für heute. Das war Buzzsozial, unser Podcast für die AI- und GEO-Themen, alles rund um online marketing, e-commerce, AI. Nächste Woche, ich hoffe dieser Podcast kommt schnell genug online, nächste Woche ist unser Rise and Rank. Ja, merkt euch Rise and Rank. Schönhauser Allee 149, 10435 Berlin, 9.30. bringt Hunger mit und Lust auf Kaffee und Lust auf zuhören zu Themen. Und mit mit geil kann ich das sprechen. Ciao Leute! Danke!

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